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Ansätze zu einer funktionalistisch–kognitiven Grammatik : Konsequenzen aus Regularitäten des Erstsprachenerwerbs

معرفی کتاب «Ansätze zu einer funktionalistisch–kognitiven Grammatik : Konsequenzen aus Regularitäten des Erstsprachenerwerbs» نوشتهٔ Elsen, Hilke، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2016. این کتاب در 4 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

How do linguistic structures evolve? Why do they change? Proceeding from data on the acquisition of phonology, morphology, lexis, speech acts, and syntax, this volume examines parallels and interconnections between language acquisition, language change, and synchronic variation for a variety of different linguistic domains. Structure formation is first discussed in terms of the way it is influenced extralinguistically by language users and the situation factor, then in terms of its intralinguistic dependence on a network-like processing system. The present attempt at an explanation unites functional and connectionist ideas and in so doing reflects and conveys a process-oriented approach to grammar.

Warum sind sprachliche Strukturen so, wie sie sind? Wie entstehen sie? Warum verändern sie sich? Ausgangspunkt dieses Buches sind Tagebuchdaten zur Sprachentwicklung eines Kindes, die über mehrere Jahre hinweg täglich erhoben wurden. Ergänzt durch Daten aus anderen Erhebungen und Beispiele zu Sprachkontakt, -geschichte und synchroner Variation werden Parallelen und Zusammenhänge zwischen verschiedenen sprachlichen Bereichen und Sprachveränderungsformen untersucht.

Der vorzustellende Ansatz geht davon aus, daß die Systematizität der Sprache als ein Prozeß zu verstehen ist, in dem die Komplexität phonologischer, morphologischer und syntaktischer Strukturen im Laufe des Spracherwerbs langsam ansteigt. Der Diskurs liefert die nötigen Bausteine. Das Lexikon wirkt als übergreifender, zusammenfassender Faktor. Sprechhandlungen entstehen in der Interaktion. Es wird gezeigt, wie sprachliche Strukturen erworben werden, wenn statt eines angeborenen Apparates von Kategorien und Regeln generelle Verarbeitungsmechanismen zur Verfügung stehen, die in einem netzwerkartigen informationsverarbeitenden System wirken und von außen, von der Sprechsituation und Sprecher- und Hörerintention, beeinflußbar sind. Nur die informationsverarbeitenden Strategien sind angeboren - nicht jedoch grammatische Strukturen. Prozedurale und diskursbedingte Faktoren interagieren. Auf diese Weise sind die Daten aus den verschiedenen Erhebungen, Ergebnisse von Computersimulationen wie auch diachrone und synchrone Veränderungen erklärbar. Der Ansatz vereint funktionale und konnektionistische Vorstellungen und vermittelt dabei eine prozeßorientierte Vorstellung von Grammatik.

Warum sind sprachliche Strukturen so, wie sie sind? Wie entstehen sie? Warum verändern sie sich? Ausgangspunkt dieses Buches sind Tagebuchdaten zur Sprachentwicklung eines Kindes, die über mehrere Jahre hinweg täglich erhoben wurden. Ergänzt durch Daten aus anderen Erhebungen und Beispiele zu Sprachkontakt, -geschichte und synchroner Variation werden Parallelen und Zusammenhänge zwischen verschiedenen sprachlichen Bereichen und Sprachveränderungsformen untersucht. Der vorzustellende Ansatz geht davon aus, daß die Systematizität der Sprache als ein Prozeß zu verstehen ist, in dem die Komplexität phonologischer, morphologischer und syntaktischer Strukturen im Laufe des Spracherwerbs langsam ansteigt. Der Diskurs liefert die nötigen Bausteine. Das Lexikon wirkt als übergreifender, zusammenfassender Faktor. Sprechhandlungen entstehen in der Interaktion. Es wird gezeigt, wie sprachliche Strukturen erworben werden, wenn statt eines angeborenen Apparates von Kategorien und Regeln generelle Verarbeitungsmechanismen zur Verfügung stehen, die in einem netzwerkartigen informationsverarbeitenden System wirken und von außen, von der Sprechsituation und Sprecher- und Hörerintention, beeinflußbar sind. Nur die informationsverarbeitenden Strategien sind angeboren - nicht jedoch grammatische Strukturen. Prozedurale und diskursbedingte Faktoren interagieren. Auf diese Weise sind die Daten aus den verschiedenen Erhebungen, Ergebnisse von Computersimulationen wie auch diachrone und synchrone Veränderungen erklärbar. Der Ansatz vereint funktionale und konnektionistische Vorstellungen und vermittelt dabei eine prozeßorientierte Vorstellung von Grammatik. Inhaltsverzeichnis Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen EINFÜHRUNG Einleitung 1. Theoretische Ansätze 2. Leitgedanken 3. Methodik DIE ENTSTEHUNG SPRACHLICHER STRUKTUR 4. Die Entwicklung des Lautsystems 5. Der Erwerb der Flexion 6. Die Entstehung syntaktischer Struktur 7. Wortbildung EIN FUNKTIONALISTISCH-KOGNITIVER ANSATZ 8. Prinzipien einer funktionalistisch-kognitiven Grammatik 9. Spracherwerb aus funktionalistisch-kognitiver Sicht Nachwort Anhang Literatur Hilke Elsen. Originally Presented As The Author's Habilitationsschrift--universität München, 1998. Includes Bibliographical References (p. [257]-271).
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