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Angstwesen Mensch: Furcht, Ängste, Angst und was sie bedeuten (German Edition)

معرفی کتاب «Angstwesen Mensch: Furcht, Ängste, Angst und was sie bedeuten (German Edition)» نوشتهٔ Bärbel Frischmann، منتشرشده توسط نشر J.B. Metzler در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Angst begleitet uns überallhin und jederzeit. Sie gehört zum Menschen. Der Mensch ist ein Angstwesen, und dies prägt sein Verhältnis zur Welt, zu anderen und zu sich selbst. Um die Bedeutung der verschiedenen Ängstigungsweisen zu erläutern, wird eine Unterscheidung von drei Grundfunktionen, affektive Furcht, gefühlte Ängste und geistige Angst, vorgeschlagen. Sie stellen jeweils spezifische Ausprägungen der überlebenswichtigen Gefahrenbewältigung dar, die beim Menschen nicht nur die körperliche Schutzfunktion umfasst, sondern auch durch gedankliche Antizipation möglicher Risiken und Bedrohungen geprägt ist. Aber vor allem die Angstgefühle können aus dem Gleichgewicht geraten, als leidvoll erlebt werden und sogar pathologisch werden. Deshalb soll am Ende auch die Hoffnung formuliert werden, dass Menschen die geistige Kraft besitzen, ihre Ängste sinnvoll in ihr Leben einzuordnen. Für eine differenzierte Sicht auf die Thematik werden zum einen einschlägige Theorien von Biologie über Psychologie bis Soziologie und Philosophie herangezogen, zum anderen die gewonnenen Ergebnisse mit Blick auf gesellschaftliche, politische und ideologisch-weltanschauliche Anwendungsbereiche vertieft. Vorwort Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Einführung: Die begriffliche Unterscheidung zwischen affektiver Furcht, gefühlten Ängsten und geistiger Angst 1.1 Zur Terminologie 1.2 Die anthropologische Funktionsunterscheidung Körper – Gefühl – Geist 1.3 Verschiedene wissenschaftliche Zugänge 1.4 Zum Aufbau und Anliegen des Buches Kapitel 2: Wie der Mensch zum Angstwesen wurde: Evolution und Kultur 2.1 Biologische Menschwerdung, Bewusstsein, Denken, Sprache 2.2 Homo sapiens und die Herausbildung menschlicher Kultur 2.3 Furcht, Ängste und Angst als menschliche Grundbefindlichkeiten Kapitel 3: Biologie und Psychologie über Furcht, Ängste und Angst 3.1 Erforschung der Furchtmechanismen in der Biologie 3.1.1 Neurobiologische Erkenntnisse zu Furchtreaktionen und gefühlten Ängsten 3.1.2 Genetik und Epigenetik 3.1.3 Biologische Verhaltensforschung 3.2 Furcht, Ängste und Angst im Spiegel der Psychologie 3.2.1 Kognitionspsychologie 3.2.2 Angststörungen als psychische Erkrankungen 3.3 Die psychoanalytischen Angsttheorien Sigmund Freuds und Fritz Riemanns 3.3.1 Sigmund Freud: Realangst, neurotische Angst, Gewissensangst 3.3.2 Fritz Riemann: Grundformen der Angst als Weisen des In-der-Welt-seins Kapitel 4: Furcht, Ängste, Angst in der europäischen Theoriegeschichte 4.1 Antike 4.1.1 Mythologie 4.1.2 Platon: Philosophie als angemessener Umgang mit den eigenen Ängsten 4.1.3 Aristoteles: Affekte und Tugendhaftigkeit 4.1.4 Stoische Seelenruhe ohne Ängste 4.2 Christliche Theologie: Gottesfurcht und Angst vor der Sünde 4.2.1 Angstkonzepte in der christlichen Theologie von Augustinus bis Mittelalter 4.2.2 Martin Luther: Gottesfurcht und Gnadenhoffnung 4.3 Die Entstehung eines neuen Weltbildes: Neuzeit und Aufklärung 4.3.1 Das neue Weltbild: Uhren und Automaten 4.3.2 Das neue Menschenbild: Formbarkeit und Autonomie 4.3.3 Immanuel Kant: Temperament, Charakter und Vernunft 4.3.4 Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Angst als Fähigkeit des Selbstbewusstseins 4.3.5 Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Angst, Freiheit und das Böse 4.4 Das Angstbewusstsein in der Moderne Kapitel 5: Der Angstbegriff der Existenzphilosophie 5.1 Sören Kierkegaard: Angst als Blick in den Abgrund der Freiheit 5.1.1 Ein Engel hat keine Angst. Das reflexive Verhältnis zu sich selbst als Grundlage der Angst 5.1.2 Halt am Abgrund? Die Unterscheidung zwischen Furcht, einzelnen Ängsten und wesenhafter Angst 5.1.3 Angst als dienender Geist. Freiheitsbewusstsein und Selbstbildung 5.1.4 Das Bewohnen der eigenen Kelleretage. Verzweiflung als Äußerungsform der Angst 5.2 Martin Heidegger: Angst als Ausdruck der Sorge um das eigene Dasein 5.2.1 Verstehen und Befindlichkeit, Geworfenheit und Entwurf 5.2.2 Die grundlegende Unterscheidung zwischen Furcht und Angst 5.2.3 Angst, Gewissen, Schuld 5.2.4 Flucht oder mutige Entschlossenheit? 5.3 Jean-Paul Sartre: Angst, Freiheit und Verantwortung 5.3.1 Ekel als Symptom der Angst 5.3.2 Existenz, Freiheit, Angst 5.3.3 Flucht vor der Angst: Die Unaufrichtigkeit 5.3.4 Existenzialismus, Freiheit und Verantwortung 5.4 Günther Anders und Hans Jonas: Die moralische Funktion der Angst Kapitel 6: Ängste und Angst als soziales Phänomen 6.1 Sozialverhalten und soziale Ängste im Licht der Verhaltensforschung 6.2 Institutionalisierung des Zusammenlebens 6.3 Einige soziologische Perspektiven auf die Problematik der sozialen Ängste 6.4 Untersuchungen zu den Ängsten der Deutschen 6.5 Ein Blick in die Geschichte: Jean Delumeaus Studie zur „Angst im Abendland“ 6.6 Beispiel: Die Große Furcht (La Grande Peur) 1789 in Frankreich Kapitel 7: Politische Ängste. Macht, Totalitarismus, Terror 7.1 Politik und Macht 7.2 Politische Extremform: Diktatur und Totalitarismus 7.3 Terror und die Erzeugung von Ängsten als Herrschaftsinstrumente 7.4 Ängste im demokratischen Wohlfahrtsstaat Kapitel 8: Religionen, Ideologien und Verschwörungstheorien 8.1 Weltbilder und Orientierungsängste 8.2 Religionen 8.3 Politische Ideologien 8.4 Verschwörungsvermutungen und Verschwörungstheorien Kapitel 9: Schlussüberlegungen: Der Mensch als Angstwesen und die Macht des menschlichen Geistes 9.1 Der Mensch als biologisches, kulturelles und soziales Wesen 9.2 Die Grundfunktionen: affektive Furcht, gefühlte Ängste, geistige Angst 9.2.1 Furcht 9.2.2 Gefühlte Ängste 9.2.3 Geistige Angst 9.3 Akzeptanz der Angst und die Macht des menschlichen Geistes Literatur Internetquellen ohne Autoren
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