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An der Peripherie des nazifizierten deutschen Hochschulsystems - Zur Geschichte der Universität Basel 1933–1945

معرفی کتاب «An der Peripherie des nazifizierten deutschen Hochschulsystems - Zur Geschichte der Universität Basel 1933–1945» نوشتهٔ Christian Simon، منتشرشده توسط نشر Schwabe Verlagsgruppe AG Schwabe Verlag در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das Verhalten der Basler Universitätsangehörigen reichte in der Zeit von 1933 bis 1945 von freundlichen Kontakten mit deutschen Institutionen über eine formale Trennung zwischen ‹Politik› und ‹Wissenschaft› bis zu Hilfsbereitschaft gegenüber Opfern des Nationalsozialismus. Diese Beziehungen zu den deutschen Hochschulen und Kollegen stehen im Zentrum des Bandes. Untersucht werden Basler Zeugnisse der Wahrnehmung von Vorgängen in Deutschland, von Exklusion und Verfolgung Andersdenkender und ‹Andersrassischer›, aber auch von Veränderungen in der Wissenschaft. Im Blick stehen einzelne Fakultäten und Disziplinen genauso wie Forschung und Lehre sowie – exemplarisch – einige Lebensläufe und Konflikte bei Lehrstuhlbesetzungen. Das persönliche, strukturelle und emotionale Beziehungsgeflecht, das die Basler mit der Universitätswelt des Nachbarlandes verband, wird dabei erstmals in seiner ganzen Breite sichtbar. Inhalt 1 Einführung 1.1 Störung in der Universität 1.2 Basler Universitätsgeschichte 1933–1945 in bisheriger Darstellung 1.3 Beobachtungen an der Geschichte anderer Schweizer Universitäten 1.4 Wandel in den Ansätzen der deutschen Universitätshistoriographie 1.5 Basler Politik und die Modernisierung der Universitätin den 1930er Jahren 1.6 Ziele und Vorgehen 2 Die Basler Studenten und Deutschland 2.1 Einleitung 2.2 Immatrikulierte an der Universität Basel 2.3 Die Veränderungen an deutschen Universitätenund in besetzten Gebieten 2.4 Neutrale und unpolitische Basler Universität 2.5 Studentische Organisationen in Basel. Ein Überblick 2.5.1 Die Basler Studentenschaft 2.5.2 Verbindungen 2.5.3 Andere Organisationen 2.5.4 Jüdische Studierende 2.5.5 Ephemere politische Gruppen 2.5.6 Die linken deutschen Studierenden 2.5.7 Die Marxistische Studentengruppe 2.5.8 Die nationalsozialistische Deutsche Studentenschaft 2.6 Die Zofingia als Beispiel für die Evolution studentischerpolitischer Auffassungen 2.6.1 Die Rede von der «Krise» 2.6.2 Vom Einfluss der Fronten zur ‚geistigen Landesverteidigung‘ 2.6.3 Die Zofinger Studenten in der ‚geistigen Landesverteidigung‘ 2.6.4 Neutralität, Pragmatismus und Zensur 2.6.5 Die Gleichschaltung der deutschen Universitäten, die Juden und Emigranten, die deutsche Besatzungspolitik 2.7 Schlussfolgerungen 3 Basel und die deutschen Universitätsjubiläender 1930er Jahre 3.1 Einleitung 3.2 Basler Reaktionen auf die Einladungen zumHeidelberger Universitätsjubiläum 1936 3.3 Die Basler Absage an Heidelberg und die Grussadresse 3.4 Die Durchführung des Heidelberger Jubiläumsfestes 3.5 Basel und Heidelberg, eine Zwischenbilanz 3.6 Eine Wiederholung mit Variationen: Die Einladung nach Göttingen 1937 3.7 Intermezzo: Die Lausanner 400-Jahrfeier aus deutscher Sicht 3.8 Die Göttinger Feier 3.9 Die Schweizer in Göttingen 3.10 Schlussfolgerungen 4 Theologie in Basel – Ort der Resistenz gegenden Nationalsozialismus 4.1 Einleitung 4.2 Der Lehrkörper der Basler Theologischen Fakultät 4.2.1 Systematische Theologie und Dogmatik 4.2.2 Kirchengeschichte 4.2.3 Altes Testament 4.2.4 Neues Testament 4.2.5 Praktische Theologie 4.2.6 Sprachen 4.2.7 Missionswissenschaft 4.3 Theologische Argumente gegen den Nationalsozialismus 4.3.1 Das Erste Gebot und die falschen Götter 4.3.2 Die Sorge um die Kirche/die Gemeinde 4.3.3 Das Verhältnis zur Obrigkeit, das Wächteramt der Kirche,die ‚rechte Obrigkeit‘ und der legitime gewaltsame Widerstand 4.3.4 Der staatliche Totalitarismus 4.3.5 Christliche Anthropologie 4.3.6 Die apokalyptische Endzeiterwartung (Antichrist) und die Eschatologie 4.3.7 Christen und Juden: Auserwähltes Volk, die Gemeinde («Kirche»), die «Nächsten» und Formen des Antisemitismus 4.4 Der Einsatz für Verfolgte und Flüchtlinge 4.5 Fazit – Elemente der Abwehr des Nationalsozialismus unddie Flüchtlingsfrage in der Theologischen Fakultät 5 Der Kampf der Juristen für den Rechtsstaat 5.1 Einleitung 5.2 Der Grundtenor in der Juristischen Fakultät 5.3 Einzelne Professoren 5.4 Deutsche Juristen in der Basler Fakultät 5.5 Fazit 5.6 Abweichung nach links: Arthur Baumgarten 5.7 Jacob Wackernagel – ein rechtsextremer Jurist? Exkurs: Gustav Däniker, Jurist und Wehrwissenschaftler an der Universität Basel 6 Mediziner 6.1 Einleitung 6.2 Die Bedeutung Deutschlands für Ausbildung undwissenschaftliche Kommunikation 6.3 Überzeugte Nationalsozialisten als Mitglieder der Basler Medizinischen Fakultät 6.4 Deutsche Professoren als Opfer des Nationalsozialismus und die Basler Medizinische Fakultät 6.5 Jüdische Basler Professoren und jüdische Studierende aus Deutschland 7 Geisteswissenschaftler 7.1 Philosophen 7.1.1 Einleitung 7.1.2 Paul Häberlin 7.1.3 Herman Schmalenbach 7.1.4 Heinrich Barth 7.1.5 Ergebnisse 7.2 Sprachwissenschaftler und Literaturhistoriker 7.2.1 Einleitung 7.2.2 Klassische Philologen, Althistoriker und Klassische Archäologen: Humanistische Altertumswissenschaften 7.2.2.1 Einleitung 7.2.2.2 Altertumswissenschaften in Deutschland nach 1918 7.2.2.3 Matthias Gelzer – ein Schweizer in Frankfurt 7.2.2.4 Peter von der Mühll 7.2.2.5 Karl Meuli 7.2.2.6 Harald Fuchs 7.2.2.7 Die Alte Geschichte – von Felix Stähelin zu Bernhard Wyss 7.2.2.8 Die Klassischen Archäologen – von Ernst Pfuhl zu Arnold von Salis und Karl Schefold 7.2.2.9 Sprachwissenschaft 7.2.2.10 Ergebnis: Humanismus als Grundlage für Resistenz 7.2.3 Germanisten und Germanen 7.2.3.1 Einleitung 7.2.3.2 Altgermanisten 7.2.3.3 Vertreter der Neueren deutschen Literatur 7.2.3.4 Ergebnisse 7.2.4 Romanisten 7.2.4.1 Einleitung 7.2.4.2 Die Vertretung des Italienischen: Arminio Janner, ein Tessiner Patriot 7.2.4.3 Spanisch: Lektorate, Ehrendozentur und ein Versuch, einen Franco-Gegner nach Basel zu holen 7.2.4.4 Albert Béguin – der Frankophile unter den Basler Professoren 7.2.4.4.1 Einleitung 7.2.4.4.2 Béguin und Deutschland 7.2.4.4.3 Béguin und Frankreich 7.2.4.4.4 Die Wahl zum Basler Professor 7.2.4.4.5 Albert Béguin in Basel 7.2.4.4.6 Ergebnis 7.2.4.5 Walther von Wartburg – ein germanophiler Romanist 7.2.4.5.1 Einleitung 7.2.4.5.2 Konstanten im Lebenslauf 7.2.4.5.3 Schweizer Germanophilie 7.2.4.5.4 Geschichtsbild 7.2.4.5.5 Volk, Rasse, Raum, «Lingua Tertii Imperii» 7.2.4.5.6 Publizieren in Deutschland 7.2.4.5.7 Patriotismus und das Bild der Schweiz 7.2.4.5.8 Von Wartburgs Agenda – Zwischenbilanz 7.2.4.5.9 Professor in Leipzig und Verhältnis zum Nationalsozialismus 7.2.4.5.10 Berufung nach Basel 7.2.4.5.11 Nach der Wahl 7.2.4.5.12 Ergebnis 7.2.5 Englische Sprache und Literatur 7.2.5.1 Henry Lüdeke, ein Deutschamerikaner in Basel 7.2.5.2 Privatdozenten und Lektoren 7.2.6 Die Slawistin: Elsa Mahler 7.2.7 Orientalisten 7.3 Kunsthistoriker – Joseph Gantner: Letzter universalerKunsthistoriker 7.3.1 Einleitung 7.3.2 Aspekte der Laufbahn 7.3.3 Die Basler Wahl 7.3.4 Konstanz und Wandel 7.3.5 Die Gegnerschaft zum Nationalsozialismus 7.3.6 Ergebnis 7.4 Musikwissenschaftler 7.5 Historiker – Werner Kaegi: Kampf des Humanistenund Kulturhistorikers gegen den Ungeist 7.5.1 Einleitung 7.5.2 Kaegis Bildungsgang 7.5.3 Weltanschauliche Position des jungen Kaegi 7.5.4 Kaegi in Basel: Erasmus, Burckhardt und Renaissance 7.5.5 Emil Dürr und Kaegis Habilitation 7.5.6 Zwischenbilanz 7.5.7 Wahl zum Professor in Basel 7.5.8 Der Weg zur Ablehnung des Nationalsozialismus 7.5.9 Das Erasmusjahr 1936 7.5.10 Engagements im Rahmen der Professur 7.5.11 Kaegis Beziehungen zu Deutschland 1933 bis 1945 7.5.12 Ergebnisse 7.6 Ethnologie 7.7 Volkswirtschaftler, Nationalökonomen und Soziologen –Edgar Salin, vom «Mephistopheles» zum konservativen Antifaschisten 7.7.1 Einleitung 7.7.2 Erwartungen bei der Berufung nach Basel 7.7.3 Grundlagen von Salins Nationalökonomie 7.7.4 Verhältnis zur Schweiz und zur Demokratie 7.7.5 Salin in der Basler Wirtschaft und Politik 7.7.6 Fortgesetztes Engagement in Deutschland 7.7.7 Resultate: Salin in Basel 1933–1945 8 Die Naturwissenschaftler 8.1 Mathematik 8.2 Physik 8.2.1 Überblick 8.2.2 Angewandte Physik 8.2.3 Von der Spektralphysik zur Kernphysik 8.2.4 Ein deutscher Patriot als Mathematischer Physiker in Basel 8.2.5 Ergebnis 8.3 Astronomie 8.4 Chemie und Pharmazie 8.4.1 Einleitung 8.4.2 Pharmazie 8.4.3 Die Organische Chemie: Farbstoffe 8.4.4 Physikalische Chemie 8.4.5 Anorganische Chemie 8.4.6 Ergebnisse 8.5 Geologie, Mineralogie und Paläontologie 8.6 Ein Bewunderer Hitlers lehrt Geographie: Fritz Jaeger 8.7 Botanik 8.8 Zoologie – Adolf Portmanns Abwehr des Nationalsozialismus 8.8.1 Einleitung 8.8.2 Grenzen der Entwicklungsidee 8.8.3 Bildungsvoraussetzungen 8.8.4 Die Wahl auf die Basler Professur 8.8.5 Öffentliche Interventionen, die politisch interpretiert werden können 8.8.5.1 Vorlesungen 8.8.5.2 Vorträge 8.8.5.3 Erinnerungen 8.8.6 Portmanns originäre Position 8.8.7 Ergebnisse 9 Einsichten 9.1 Einleitung 9.2 Vorgeschichten 9.3 Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bis ca. 1935 9.4 Zuspitzung ab 1935, Konflikte und Helvetisierung 9.5 Neutralität und Krieg 9.6 Übergreifende Resultate 10 Bibliographie 10.1 Unpublizierte Dokumente 10.2 Literatur und publizierte Quellentexte 11 Verzeichnis der Abkürzungen 12 Personenregister
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