Ambiguität und die Ordnungen des Sozialen im Mittelalter
معرفی کتاب «Ambiguität und die Ordnungen des Sozialen im Mittelalter» نوشتهٔ Scheller, Benjamin (editor);Hoffarth, Christian (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
During the Middle Ages, binary differences – such as orthodox/unbeliever, male/female, poor/rich – were essential elements in the perception of social worlds, and in turn structured them. Yet what would happen if actors, practices, and phenomena did not align clearly with a given duality? The essays in this volume explore constellations of ambiguity and elucidate the conditions and boundaries of tolerance for ambiguity in the premodern era. "Rechtgläubig/ungläubig, fremd/eigen, männlich/weiblich, arm/reich -- diese und andere binäre Unterscheidungen waren von konstitutiver Bedeutung für die Strukturierung sozialer Welten in der Vormoderne. Doch was geschah, wenn sie nicht mehr verfingen und Praktiken und Akteure sich nicht mehr eindeutig auf einer ihrer beiden Seiten verorten liessen? Wie nahm man im Mittelalter etwa Konvertiten, Hermaphroditen, Migranten und freiwillig Arme wahr, und welche Konsequenzen hatte dies? Mit dem Begriff der Ambiguität spricht der Band Zustände und Situationen an, in denen Leitunterscheidungen der sozialen und kulturellen Ordnung verunklart wurden. Die Beiträge aus Geschichts-, Literatur- und Sprachwissenschaft, Archäologie und Kunstgeschichte fragen danach, wie historische Akteure auf die Irritation gängiger Unterscheidungsmodi reagierten, wie sie sich Ambiguität zunutze machten, welche Strategien der Disambiguierung sie entwickelten und worin die Bedingungen und Grenzen von Ambiguitätstoleranz in der Vormoderne lagen. Der Band trägt so nicht nur zum besseren Verständnis von Diversität und Pluralität von Gesellschaften und Kulturen der Vormoderne bei, sondern liefert auch ein konzeptionelles Angebot für weitere Forschungen."-- Publisher's website Rechtgläubig/ungläubig, fremd/eigen, männlich/weiblich, arm/reich – diese und andere binäre Unterscheidungen waren von konstitutiver Bedeutung für die Strukturierung sozialer Welten in der Vormoderne. Doch was geschah, wenn sie nicht mehr verfingen und Praktiken und Akteure sich nicht mehr eindeutig auf einer ihrer beiden Seiten verorten ließen? Wie nahm man im Mittelalter etwa Konvertiten, Hermaphroditen, Migranten und freiwillig Arme wahr, und welche Konsequenzen hatte dies? Mit dem Begriff der Ambiguität spricht der Band Zustände und Situationen an, in denen Leitunterscheidungen der sozialen und kulturellen Ordnung verunklart wurden. Die Beiträge aus Geschichts-, Literatur- und Sprachwissenschaft, Archäologie und Kunstgeschichte fragen danach, wie historische Akteure auf die Irritation gängiger Unterscheidungsmodi reagierten, wie sie sich Ambiguität zunutze machten, welche Strategien der Disambiguierung sie entwickelten und worin die Bedingungen und Grenzen von Ambiguitätstoleranz in der Vormoderne lagen. Der Band trägt so nicht nur zum besseren Verständnis von Diversität und Pluralität von Gesellschaften und Kulturen der Vormoderne bei, sondern liefert auch ein konzeptionelles Angebot für weitere Forschungen. Inhalt Vorwort Ambiguität und die Ordnungen des Sozialen im Mittelalter: Zur Einführung Zwischen Grenzschärfung und Grauzonentoleranz Vertreibung als Disambiguierung In fremde Häute schlüpfen Andersgläubigkeit als Herausforderung Zur doppelten Ambiguität der Ethnizität ‚Deutsch‘ oder ‚nordgermanisch‘? Genitalien vor Gericht Die Reichtümer derer, die die Welt für Bettler hielt Disambiguierung im Bild Register This new series, launched by the Medievalists Society in 2014, provides a forum for exceptional, topically focused anthologies and conference volumes as well as medievalist monographs. The journal accepts submissions in all disciplines represented by the Society, including Byzantine studies, Latin philology, modern language philologies, history, and theology
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