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Am Abgrund des Geistes : Philosophie und Verzweiflung

معرفی کتاب «Am Abgrund des Geistes : Philosophie und Verzweiflung» نوشتهٔ Henrik Holm (Hrsg.); Christina Kast (Hrsg.)، منتشرشده توسط نشر Verlag Karl Alber GmbH در سال 2023. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است. «Am Abgrund des Geistes : Philosophie und Verzweiflung» در دستهٔ بدون دسته‌بندی قرار دارد.

Cover Philosophie und Verzweiflung: Hinführende Gedanken und Einführung in die Beiträge I. Verzweiflung – systematische und historische Perspektiven Zur Phänomenologie der Verzweiflung Einleitung Stadien der Verzweiflung (1) Einengung der Lebensmöglichkeiten (2) Zweifeln und Verzweifeln (3) Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit Exkurs: Die Verzweiflung der melancholischen Depression (4) Umschlag in Möglichkeit und Handeln aus Verzweiflung a) Der Suizid als Akt der Verzweiflung b) Die radikale Selbstermächtigung c) Der Sprung in den Glauben d) Das Absurde Schluss Verzweiflung als Ausdruck überforderten Daseins Eine existenzphilosophische Betrachtung 1. Häufige Verwendungen des Wortes »Verzweiflung« in der Alltagssprache a) »Verzweifelt-sein« als »Sich-verzweifelt-Fühlen« in einer objektiv verzweifelten Situation b) »Verzweifelt-sein« als »Sich-verzweifelt-Fühlen ohne ersichtlichen objektiven Grund c) Warum auch der Ausruf »Es ist zum Verzweifeln« ein absolutes Nein enthält c) Das sachliche Urteil »Es ist absurd« als rationales Äquivalent zum emotionalen Ausruf »Es ist zum Verzweifeln«. d) Der Ausruf »Es ist nicht zu fassen« als verzweifelter Ausdruck von Sprachlosigkeit 2. Von Kierkegaards christlicher Deutung der Verzweiflung zur existenzialen Verzweiflung 3. Kierkegaards Verwirrspiel mit der adjektivischen und adverbialen Verwendung von »verzweifelt« 4. Kierkegaards Entdeckung des verbalen Sinns von »Selbst« als »Selbstverhältnis« 5. Die dreifache adverbiale Verzweiflung an sich selbst a) Die uneigentliche Verzweiflung des Ästhetikers Die Aktualität des ästhetischen Zeitverhältnisses in der Postmoderne Die Passung von spiritueller »Achtsamkeit« und postmodernem Anforderungsprofil ans Individuum b) »Verzweifelt nicht man selbst sein wollen« c) «Verzweifelt man selbst sein wollen» 6. Verzweifelt-Sein als Grundemotion des modernen Subjekts a) Heideggers Einführung von »geworfen« an Stelle von »gesetzt« b) Das moderne Selbst: Weder »durch einen Andern gesetzt« noch »sich selbst setzend« c) Die verzweifelte Auflehnung gegen die Kontingenz des eigene Selbst-seins 7. Kierkegaards eigentliche Formen der Verzweiflung als verneinende Antworten auf die »Angst« a) Warum die Angst bei Kierkegaard »gänzlich verschieden« ist von der Furcht b) Warum es dem Menschen ob seiner Freiheit »schwindlig« wird c) Das Paradox von gleichzeitiger Auszeichnung und Überforderung 8. Die Neubestimmung des Verhältnisses von adverbialem und adjektivischem »verzweifelt« in modern-existenzphilosophischer Sicht a) Vom »Sowohl-als-auch« zum »Entweder-Oder« b) Der Verlust jeglicher Hoffnung im Verzweifelt-sein c) Das Trauern als die einzige Alternative zur depressiven Verzweiflung Fazit Das verzweifelte Selbst Zur Phänomenologie existenzieller Verzweiflung am Leitfaden der Affektivität 1. Skizzierung des Problemhorizonts und begriffsgeschichtlichen Hintergrunds: Verzweiflung – Zweifel – Entzweiung 2. Heideggers existenzial-ontologische Analyse der Angst als hermeneutischer Orientierungspunkt einer Phänomenologie der Verzweiflung 3. Das verzweifelte Selbst in leibphänomenologischer Sicht zwischen Pathos und Response Der Tod macht alles lächerlich. Zur Verzweiflung als Lebensunmöglichkeit bei Thomas Bernhard Einleitung Wittgensteins Neffe: Todesverzweiflung Gehen: Verzweiflung als Ausweglosigkeit des Verstandes Beton: Die Verzweiflung des Geistesmenschen Ja: Verzweiflung als schweigende Negation Verzweiflung als Lebensunmöglichkeit: Bernhard und die Philosophie Über die Macht der Ohnmacht Theodor W. Adornos Reflexionen auf das Phänomen der Verzweiflung I. Die Objektivität der Verzweiflung und die Objektivität des Glücks II. ›Die Kraft zur Angst und die zum Glück‹ Jenseits der Verzweiflung, diesseits der Transzendenz? Immanente Bejahung der Existenz zwischen Trotz und Erleuchtung 1. Einführung 2. Kierkegaards Phänomenologie der Verzweiflung 3. Friedrich Nietzsches Verzweiflung des Trotzes: Ja-Sagen als Nein-Sagen zum Nein 4. Keiji Nishitani: Überwindung der Verzweiflung durch Überwindung einer falschen Selbst-Konzeption 5. Die Überwindung der Verzweiflung: Sinnsetzung (Nietzsche) und Sinnpreisgabe (Nishitani) 6. Schluss Verzweiflung an der Wahrheit Das Pathos der Philosophie 1. Die Krankheit zum Tode 2. Die Verzweiflung allgemein 3. Die Arten der Verzweiflung 4. Nietzsches These und Aporie zur Verzweiflung an der Wahrheit 5. Die Verzweiflung an der Wahrheit und Gefahren der Existenz 6. Verzweiflung und die Gefahr einer entsetzlichen Liebe 7. Übungen in Liebe, Hass und Entsetzen 8. Die Liebe zur Wahrheit als Sinn für die Not des Denkens 9. Philosophie und die Not der Notlosigkeit 10. Die Arten der Wahrheit 11. Der geschichtliche Ort der Verzweiflung an der Wahrheit 12. Die Wahrheit im umgedrehten Platonismus 13. Die Aufgabe der Philosophie und die Furcht vor sich selbst 14. Verzweiflung am asketischen Stern II. Friedrich Nietzsches Verzweiflungen in Leben und Werk Der Mitmensch als Grund zur Verzweiflung: Richard Wagner und Lou von Salomé Mit einem Seitenblick auf Nietzsches kategorialen zoologischen Fehler 1 Resonanzen. Ein Anfangsverdacht 2 Zoologische Vorüberlegungen. Rousseau als Paralleldenker. Wagner und die Kuhglocken 3 Vom Raubtier zum Herdentier? Nietzsches zoologischer Irrtum 4 Richard und Cosima Wagner: Ein verzweiflungsursprünglicher Lebensabschiedsbund. Dritte unerwünscht 5 Der Dritte 6 Weihnachten 1882 7 »Aufgabe unserer Zeit: die Kultur zu unserer Musik zu finden!« 8 Bruch mit Wagner? Nietzsche bricht mit Nietzsche oder Der Verlust einer großen Illusion 9 Lou von Salomé und die Biografie Gottes 10 Resonanzen. Ein Schlussverdacht »Sich als Gegenargument gegen Gott fühlen« – Nietzsches Verzweiflung des Trotzes coram Deo Einleitung 1. Wehmut des Todes in biographischer Durchsichtigkeit der Existenz 2. Philosophie der Verzweiflung – durch Sturz der teleologischen Welt (Dysteleologie) 3. Blick auf den gekreuzigten Christus als Durchblick auf Nietzsches eigene Passionsgeschichte 4. Der ›Tod‹ Gottes. Die melancholische Dimension dieses Todes in einer Grabesklagemelodie 5. Der europäische Nihilismus als Gottestodfolge 6. Verzweifelte Selbstverachtung – trotz vollbrachter Entwertung der christlichen Wertewelt 7. Leidenschaftliche Antitheodizee Glaube, Verzweiflung, Geist bei Nietzsche und Kierkegaard I. Einleitung: Nietzsche und Kierkegaard als Vertreter einer »scientia affectiva« II. »Gott ist todt!« III. Gott ist schon länger tot IV. Gott ist Atheist V. Religiöse (Nietzsche) und anthropologische (Kierkegaard) Verzweiflung VI. Verzweiflungsformen in der »Krankheit zum Tode« VII. Gottesmord ist Selbstmord VIII. Gegen die Verzweiflung: Geist im Leib IX. Transzendenz bei Nietzsche: Liebe X. Schluss Um Abgründe wissen Der neuzeitliche Zweifel und Nietzsches Verständnis von Verzweiflung 1 Klassische Verzweiflung: Strafe und Verlassenheit 2 Descartes Verzweiflung des Zweifels 3 Fichtes Verzweiflung der Reflexion 4 Hegels Weg der Verzweiflung 5 Nietzsches Weg der Verzweiflung 6 Verzweiflung und Schein 7 Verzweiflung und Weltoffenheit 8 Planetarische Verzweiflung 9 Transfigurative Verzweiflung »Faunische Züge der Verzweiflung« – Nietzsches stilistische Transformationen I. An der Wahrheit verzweifeln? II. Verzweifeln und verspotten Verzweiflung und Melancholie in speziellem Hinblick auf Nietzsche (1) (2) (3) (4) III. Ausblick Kultur und Verzweiflung – Gedanken zur Lebbarkeit und Unlebbarkeit des Lebens (1) Das mit sich entzweite Lebewesen (2) Von der Lebbarkeit und Unlebbarkeit des Lebens (3) Existentielle Verzweiflung und Unlebbarkeit des Lebens (4) Jenseits der Verzweiflung
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