Alltag im Mittelalter: Natürliches Lebensumfeld und menschliches Miteinander
معرفی کتاب «Alltag im Mittelalter: Natürliches Lebensumfeld und menschliches Miteinander» نوشتهٔ Ernst Schubert; Konrad Theiss Verlag، منتشرشده توسط نشر wbg Theiss. in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg) در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Von Wäldern und (Ab)Wässern, vom Fluchen und von der Liebe, vom Unrat auf den Straßen und von Gotteslästerung im Mittelalter handelt dieses Buch. Diese scheinbar weit auseinander liegenden Themen werden von der Frage geleitet, wie der mittelalterliche Mensch mit seinem Lebensumfeld, mit der Natur, mit seinen Mitmenschen umging. Wie konnte er in seiner Welt bestehen?Ernst Schubert gelingt es glänzend, die Alltagsgeschichte der mittelalterlichen Männer und Frauen aus dem Volke zu schreiben, indem er die spezialisierten Zweige der Geschichtsforschung – historische Geographie und literaturwissenschaftliche Mediävistik, Mentalitätsgeschichte und Umweltgeschichte – zusammenführt. Anschaulich und quellennah, derb und amüsant, kommt dem Leser nach der Lektüre manches weit fremder vor, als er es sich vorgestellt hatte, manches aber auch weit »unmittelalterlicher«. Cover Titel Impressum Inhalt Einleitung Erster Teil: Natürliches Lebensumfeld 1 Das Klima und die Sorge um frische Luft 2 Der Mensch und die Erde: Das Beispiel des Waldes Urwald – „Unland“ – Kulturland: Überleben im Frühmittelalter Rodung: Die Veränderung von Gesellschaft, Wirtschaft und Herrschaft im Hochmittelalter Der Wald in Gefahr: Holznutzung als Grundlage spätmittelalterlicher Urbanität und Wirtschaft Die ersten Maßnahmen zum Schutz des Waldes 3 Das Wasser: Voraussetzung des Lebens und Grundlage der Kultur Geschichte unter den Gefahren von Meer und Fluß Flüsse als Hauptstränge des mittelalterlichen Verkehrsnetzes Natur und Kunst: Die Brücke Wasser als Nahrungsspender: Die Fische Die Stadt und das Wasser: Die Gaben der Natur und die Leistung der Menschen Bürger und Umwelt: Die Entsorgung von Abfällen und Unrat 4 Der unmittelbare Umgang mit Gottes Schöpfung: Menschen und Tiere 5 Umrisse des Natur- und Umweltbewußtseins Die ersten Erfahrungen einer Veränderung der Umwelt: Der Verlust der Wildnis Die Natur: Gottes Zeichensetzung oder von ihm verhängtes Schicksal. Gelehrte Deutung und populäre Erfahrung Zusammenfassung und Ausblick: Ausgangs- und Rahmenbedingungen eines Umweltbewußtseins Zweiter Teil: Menschliches Miteinander 1 „Deutsch reden“: Grundlagen der Kommunikation 2 Umgangsformen: Der Alltag hinter der höfischen Etikette Willkommen und Abschied Der lange Weg vom „Du“ zum „Sie“ 3 Direktheit: Wie beurteilen die Menschen einander? 4 Die Beschimpfung des Mitmenschen 5 Flüche und Segen: Gott und seine Heiligen im alltäglichen Umgang 6 Gefährliche Direktheit: Jähzorn und spontane Gewalt 7 Mitleid, die Grenzen des Mitgefühls und die Schadenfreude 8 Die Grundlage des Umgangs: Mißtrauen und Vertrauen 9 Freundschaft, Gesellschaft, Nachbarschaft 10 Die Menschenkenntnis des Mittelalters 11 Kinder, Ehefrauen, Ehemänner: Wie ging man innerhalb der Familie miteinander um? Kinderleben und Kinderschicksal Die Ehefrau: „Nicht Magd, sondern Genossin“? Die rechtlichen Rahmenbedingungen der Überlebensgemeinschaft Ehe Die Heirat junger Mädchen, die Hausherrschaft erfahrener Frauen Die Ehe als Überlebensgemeinschaft armer Leute. Der Hintergrund der Bigamie im Mittelalter 12 Die Liebe als Thema des Umgangs der Menschen miteinander Wurde die Liebe im 12. Jahrhundert entdeckt? Liebe und Vertragsehe: Die evolutionäre Wirkung eines kirchenrechtlichen Grundsatzes Mittelalterliche Erscheinungsformen eines überzeitlichen Renommierzwangs oder: Der Beischlaf als Mannesstolz und die Akzeptanz der Sexualität Entspanntes Verhältnis zur Sexualität? Die Erscheinungsformen der Obszönität Die Rationalität des Liebeszaubers Schluß: Wie ‚mittelalterlich‘ war das Mittelalter? Anmerkungen Literaturverzeichnis Abbildungsnachweis Register Rückcover
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