معرفی کتاب «Alltag im Holocaust: Jüdisches Leben im Großdeutschen Reich 19411945 (Schriftenreihe Der Vierteljahrshefte Fur Zeitgeschichte, Band 106): Jüdisches ... Für Zeitgeschichte) (German Edition)» نوشتهٔ Löw, Andrea (editor);Bergen, Doris L. (editor);Hájková, Anna (editor)، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Wie gestaltete sich Alltag im Angesicht von Verfolgung und Tod? Die Holocaustforschung nimmt neuerdings verstärkt das jüdische Leben in den Blick. Dieser Band versammelt aktuelle Studien zu den Lebenswelten der Opfer im Großdeutschen Reich, zu ihren Wahrnehmungen, Handlungsspielräumen und Reaktionen, sei es in Berlin, Wien oder Theresienstadt, im Ghetto oder im Versteck. Die verfolgten Juden und "Mischlinge" erscheinen in dieser Perspektive als Mitglieder von Familien, Organisationen und Gemeinschaften, vor allem aber als handelnde Individuen, die einen Alltag, eine neue Normalität in unnormalen Verhältnissen erstrebten und erfuhren. Diese Menschen versuchten nicht nur zu überleben, sondern zu leben. Ein neuer Blick auf die Alltagsgeschichte des Holocaust Inhalt; Warum Eine Alltagsgeschichte Des Holocaust?; Alltagsgeschichtliche Aspekte Der Verfolgung, Mitarbeiter Und Mitglieder Der Reichsvereinigung Der Juden In Deutschland Zur Zeit Der Deportationen (1941-1943); Überlebensstrategien Jüdischer Frauen In Berlin Flucht Vor Der Deportation (1941-1943); Vom Untertauchen: U-boote Und Der Berliner Alltag 1941-1945; Wer Fährt Denn Gerne Mit Dem Judenstern In Der Straßenbahn? Die Ambivalenz Des Geltungsjüdischen Alltags Zwischen 1941 Und 1945. Mischlinge Und Geltungsjuden Alltag Und Verfolgungserfahrungen Von Frauen Und Männern Halbjüdischer Herkunft In Wien, 1938-1945; Jüdische Jugendliche Während Der Shoah In Wien Der Freundeskreis Von Ilse Und Kurt Mezei; Unschuldig Schuldig Werden? Systemische Gewalt Und Die Verfolgung Der Juden Von Bedzin; Verfolgung Durch Die Presse Wie Prager Bürokraten Und Die Tschechische Polizei Halfen, Die Juden Des Protektorats Zu Isolieren. Sie Müssen Sich Als Jude Dessen Bewusst Sein, Welche Opfer Zu Tragen Sind ... Handlungsspielräume Der Jüdischen Kultusgemeinden Im Protektorat Bis Zum Ende Der Großen Deportationengegen Eine Uniforme Definition Des Jüdischseins: Drei Kabaretts Aus Dem Ghetto Theresienstadt; Mutmaßungen Über Deutsche Juden: Alte Menschen Aus Deutschland Im Theresienstädter Ghetto; Wir Erfuhren, Was Es Heißt, Hungrig Zu Sein. Aspekte Des Alltagslebens Dänischer Juden In Theresienstadt; Leben Im Blut In Der Schönen Stadt: Juden Und Nationalsozialisten In Triest 1943-1945. Widersprüchliche Loyalitäten Die Reaktionen Internationaler Jüdischer Hilfsorganisationen Auf Die Situation Der Deutschen Judenabkürzungen; Die Autorinnen Und Autoren Dieses Bandes; Personenregister. Herausgegeben Von Andrea Löw, Doris L. Bergen Und Anna Hájková. Includes Bibliographical References And Index. Inhalt Warum eine Alltagsgeschichte des Holocaust? Alltagsgeschichtliche Aspekte der Verfolgung , Mitarbeiter und Mitglieder der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland zur Zeit der Deportationen (1941–1943) Überlebensstrategien jüdischer Frauen in Berlin Flucht vor der Deportation (1941–1943) Vom Untertauchen: „U-Boote“ und der Berliner Alltag 1941–1945 „Wer fährt denn gerne mit dem Judenstern in der Straßenbahn?“ Die Ambivalenz des „geltungsjüdischen“ Alltags zwischen 1941 und 1945 „Mischlinge“ und „Geltungsjuden“ Alltag und Verfolgungserfahrungen von Frauen und Männern „halbjüdischer“ Herkunft in Wien, 1938–1945 Jüdische Jugendliche während der Shoah in Wien Der Freundeskreis von Ilse und Kurt Mezei „Unschuldig schuldig werden“? Systemische Gewalt und die Verfolgung der Juden von Bedzin Verfolgung durch die Presse Wie Prager Bürokraten und die tschechische Polizei halfen, die Juden des Protektorats zu isolieren „Sie müssen sich als Jude dessen bewusst sein, welche Opfer zu tragen sind ...“ Handlungsspielräume der jüdischen Kultusgemeinden im Protektorat bis zum Ende der großen Deportationen Gegen eine uniforme Definition des Jüdischseins: Drei Kabaretts aus dem Ghetto Theresienstadt Mutmaßungen über deutsche Juden: Alte Menschen aus Deutschland im Theresienstädter Ghetto „Wir erfuhren, was es heißt, hungrig zu sein.“ Aspekte des Alltagslebens dänischer Juden in Theresienstadt „Leben im Blut“ in der schönen Stadt: Juden und Nationalsozialisten in Triest 1943–1945 Widersprüchliche Loyalitäten Die Reaktionen internationaler jüdischer Hilfsorganisationen auf die Situation der deutschen Juden Abkürzungen Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes Personenregister Enthalten sind Beiträge von Historiker/-innen zu verschiedenen Fragen des Alltags der jüdischen Bevölkerung im expandierenden "Großdeutschen Reich", die seit Beginn der Deportationen einer extremen Verfolgung ausgesetzt waren. Untersucht wird, wie Jüdinnen und Juden in Berlin, Wien, im Getto Theresienstadt, einer polnischen Kleinstadt oder in Triest ihre Situation wahrnahmen, welche Handlungsspielräume sie sich erschlossen, wie sie auf die Ausgrenzung und Verfolgung reagierten und wie sie mit der nichtjüdischen Bevölkerung agierten. Es wird ein Bogen gespannt von Überlebensstrategien im Untergrund in Berlin über Erfahrungen von "Mischlingen" und "Geltungsjuden" in Wien, kulturelle Aktivitäten in Theresienstadt bis hin zum Leben unter Besatzung in Triest. Während über Jahrzehnte die Holocaustforschung sich vor allem auf die Rekonstruktion der Vertreibung und des Völkermords anhand wichtiger Daten und Ereignissen konzentrierte, wird in diesem Buch Alltagsgeschichte als integraler Bestandteil der Geschichte des Holocaust untersucht, die die Verfolgten selbst als Handelnde in den Mittelpunkt stellt. (2) (Larissa Dämmig) Wie gestaltete sich Alltag im Angesicht von Verfolgung und Tod? Die Holocaustforschung nimmt neuerdings verstärkt das jüdische Leben in den Blick. Dieser Band versammelt aktuelle Studien zu den Lebenswelten der Opfer im Großdeutschen Reich, zu ihren Wahrnehmungen, Handlungsspielräumen und Reaktionen, sei es in Berlin, Wien oder Theresienstadt, im Ghetto oder im Versteck. Die verfolgten Juden und "Mischlinge" erscheinen in dieser Perspektive als Mitglieder von Familien, Organisationen und Gemeinschaften, vor allem aber als handelnde Individuen, die einen Alltag, eine neue Normalität in unnormalen Verhältnissen erstrebten und erfuhren. Diese Menschen versuchten nicht nur zu überleben, sondern zu leben. Eine Veröffentlichung des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin
Wie gestaltete sich Alltag im Angesicht von Verfolgung und Tod? Die Holocaustforschung nimmt neuerdings verstärkt das jüdische Leben in den Blick. Dieser Band versammelt aktuelle Studien zu den Lebenswelten der Opfer im Großdeutschen Reich, zu ihren Wahrnehmungen, Handlungsspielräumen und Reaktionen, sei es in Berlin, Wien oder Theresienstadt, im Ghetto oder im Versteck. Die verfolgten Juden und "Mischlinge" erscheinen in dieser Perspektive als Mitglieder von Familien, Organisationen und Gemeinschaften, vor allem aber als handelnde Individuen, die einen Alltag, eine neue Normalität in unnormalen Verhältnissen erstrebten und erfuhren. Diese Menschen versuchten nicht nur zu überleben, sondern zu leben.
Untersuchung des Alltags der jüdischen Bevölkerung im expandierenden "Großdeutschen Reich" seit Beginn der Deportationen: Reaktionen, Wahrnehmung von Handlungsspielräumen, Interaktion mit der nichtjüdischen Bevölkerung. (Larissa Dämmig)