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Alltag, Geld und Medien: Die kommunikative Konstruktion monetärer Identität (German Edition)

معرفی کتاب «Alltag, Geld und Medien: Die kommunikative Konstruktion monetärer Identität (German Edition)» نوشتهٔ Pia Krisch (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften : Imprint: VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Idee zu dieser Arbeit entstand während meiner Tätigkeit in einem Bankhaus. Hier wurde mir bewusst, wie vielfältig die Projektionen auf Geld sind, die hinter bestimmten Handlungen stehen, wie komplex und wie einfach zugleich das Wissen über Geld sein kann, wie sehr Monetäres Gegenstand von Kommunikation ist. Beim Versuch, in einer wissenschaftlichen Arbeit zu klären, wie das Wissen eines Menschen über Geld entsteht, sah ich mich zunächst vor die Schwierigkeit gestellt, vertrauten, vielfach ver?ochtenen, oft banalen – kurz – alltäglichen Dingen auf den Grund gehen zu wollen. In einem längeren Prozess der Suche, des Findens und - neuter Suche habe ich schließlich innerhalb der interpretativen Theorietradition das nötige Handwerkszeug gefunden, um den Fluss und die Selbstverständlichkeit der alltäglichen Lebensbewältigung aufzubrechen und das Besondere darin zu - hen. Ich möchte mich für die inspirierende Begleitung dieses Suchprozesses und die Freiheit, das Thema, welches auf den ersten Blick wenig Anleihen bei der tradit- nellen Kommunikationswissenschaft nimmt, auszugestalten, bei Prof. Dr. J- chim Höflich bedanken. Prof. Dr. Patrick Rössler, der überdies die Zweit- gutachtung übernahm, stand mir während der gesamten Zeit mit wertvollen H- weisen zur Seite. Sein Doktorandenkolloquium an der Universität Erfurt bot eine sehr förderliche Atmosphäre, in der eigene Ansätze in konstruktiven Diskussionen getestet werden konnten und auch mentale Unterstützung gegeben wurde. Darüber hinaus habe ich sehr aus den Gesprächen mit Kathleen Arendt, Swantje Lingenberg und Isabel Schlote (alle Universität Erfurt) pro?tieren können. Einleitung 13 Problemstellung 13 Der Umgang mit Geld im sozialen Wandel 15 Monetarisierung und monetäre Sozialisation 15 Monetäre Geschlechterrollen 17 Die Beschäftigung mit neuen Anlageformen 19 Individualisierung und Konsumgesellschaft 22 Technisierung des Geldhandelns 25 Kommunikation als zentrale Fragestellung 27 Überblick über relevante Forschungsarbeiten 31 Vorgehen und Aufbau der Arbeit 36 Die Forschungsperspektive: Geldhandeln in der Dialektik von subjektiver Sinnhaftigkeit und gesellschaftlichem Wissen 38 Geld: eine sozialwissenschaftliche Annäherung 38 Die Doppelrolle des Geldes 38 Geld als Medium von Beziehungen 42 Kulturen des Umgangs mit Geld 44 Eine handlungstheoretische Perspektive 46 Alltagshandeln 48 subjektiven Wahrscheinlichkeitsstufen 51 Geldhandeln als wissenssoziologische Fragestellung 55 Vom subjektiven Sinn zum intersubjektiven Wissen 56 Der gesellschaftliche Wissensvorrat 59 Kommunikation als Konstruktion von Wissensbeständen 64 Die kommunikative Konstruktion monetärer Identität 65 Identität als situationsübergreifende Handlungsorientierung 66 Der Begriff der monetären Identität 68 Medien und Gespräche als Konstrukteure monetärer Identität 70 Die identitätsrelevante Aneignung medialer Inhalte 74 Institutionen der Wissensvermittlung und -konstruktion 77 Unvermittelte Kommunikation 78 Deutungsschemas 79 „kommunikativer Gattungen“ 79 Kommunikationsbzw. Rezeptionsmodi 90 Medienrahmen 100 Resümee: Institutionen der Vermittlung monetärer Identität 107 Medien vergegenständlichen monetäres Wissen 108 Rahmen als Organisationsprinzipien der Identitätsausbildung 111 Die empirische Untersuchung: Rahmen kommunikativer Episoden über Monetäres 115 Methodologische Voraussetzungen und methodische Implikationen 116 Der subjektive Zugang hermeneutischer Wissenssoziologie 116 Kommunikation als beobachtbare Praktik 118 Die „Einklammerung des Geltungscharakters“ in der dokumentarischen Methode 121 Die Bestimmung von Rahmen der Kommunikation 122 Auswahl der Fälle und Interviewsituationen 125 Datengewinnung und problemzentriertes Interview 128 Zur Interpretation und Darstellung 132 Fallbeschreibungen 135 Ute S. – die pragmatische Familienmanagerin 135 Bedeutung von Geld 135 Einteilen, zuteilen, kontrollieren – Praktiken im Umgang mit Geld 137 Gespräche über Geld 140 Tipps aus der Zeitung 142 Stern 143 Einkaufshilfe Internet 143 Christian S. – Geld versus Kultur 144 Die Ambivalenz von Geldpraktiken – normative Maßstäbe und individuelles (Des-) Interesse 144 Der Bankberater als Experte – und Verkäufer 147 Familiengespräche 148 Ratsuche bei Freunden und Kollegen 149 Medien als thematische Ressource 149 Medial vermitteltes Geldhandeln 150 Christa C. – Börse als Hobby 150 Handlungsleitende Themen und monetäre Praktiken 151 Bezugspersonen 153 Informationen aus Massenmedien 154 Medial vermitteltes Geldhandeln 155 Helga S. – Schulden als Lebensmittelpunkt 156 Bedeutung von Geld 156 Handlungsleitende Themen und monetäre Praktiken 159 Bezugspersonen bei monetären Praktiken – Gespräche über Geld 160 Bezüge der monetären Lage zur Mediennutzung: 162 Berliner Kurier. 163 Friedrich A. – „... läuft alles über Internet“ 164 Monetäre Praktiken und handlungsleitende Themen 164 Bezugspersonen in Sachen Geld 167 Medial vermitteltes Geldhandeln 167 Aspekte der monetären Identitätsbildung in kommunikativen Episoden – Komparative Analyse 169 Kleine soziale Gemeinschaften – unmittelbare Kontexte monetärer Kommunikation 170 Die Tageszeitung als Ressource 189 täglich routinemäßig 197 Schulden als sozialstrukturelle Problemlage 210 Gespräche innerhalb bestehender Beziehungen 232 Das Börsenhobby als Anlass zum Aufbau neuer Beziehungen 237 Die Mediatisierung des Tausches 248 Diskussion 278 Kommunikation über Monetäres und Identität 278 Die Rolle von Medien für die Internalisierung monetären Wissens 282 Medien als Instanzen der sekundären Sozialisation 283 Medienthemen als Bausteine monetärer Identität 287 Die Thematisierungsfunktion von Massenmedien 289 Massenmedien und Gespräche als komplementäre Ressourcen 295 Institutionen der Ausbildung monetärer Identität 300 Rahmen der Aneignung monetären Wissens 300 Elemente des Rahmenwissens 309 Soziale Schichten und individuelle Erfahrungen – Rahmen als Präsentationen von Identität 313 Monetäre Identität und gesellschaftlicher Wandel 317 Konsistenz oder Widerspruch? 318 Erfolgsorientierung als gemeinsamer Sinnbezug monetärer Identitäten 326 5 Zusammenfassung 331 Im täglichen Umgang mit Geld liegt Konfliktpotenzial: Die zunehmende Zahl der Überschuldeten, an der Börse verlorene Vermögen von Kleinsparern und steigende Altersarmut machen deutlich, wie wichtig Wissen über monetäre Zusammenhänge für den Einzelnen und die Gesellschaft ist. Pia Krisch entwickelt eine theoretische Perspektive, die Wissen als Ausdruck einer monetären Identität begreift, die kommunikativ konstituiert ist. Mit einer qualitativen Interviewstudie kann sie auch empirisch zeigen, wie innerhalb von kommunikativen Episoden identitätsstiftende Orientierungen gewonnen werden. So lassen sich Aussagen über die Rolle massenmedialer Kommunikationspraktiken, familiärer Konversationen und auch von Transaktionsmedien für unseren Umgang mit Geld treffen. Front Matter....Pages 1-13 Einleitung....Pages 15-39 Die Forschungsperspektive: Geldhandeln in der Dialektik von subjektiver Sinnhaftigkeit und gesellschaftlichem Wissen....Pages 41-117 Die empirische Untersuchung: Rahmen kommunikativer Episoden über Monetäres....Pages 119-281 Diskussion....Pages 283-335 Zusammenfassung....Pages 337-339 Back Matter....Pages 341-367
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