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Alldeutscher Extremismus in der Weimarer Republik : Denken und Handeln einer einflussreichen bürgerlichen Minderheit

معرفی کتاب «Alldeutscher Extremismus in der Weimarer Republik : Denken und Handeln einer einflussreichen bürgerlichen Minderheit» نوشتهٔ Jungcurt, Uta، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Alldeutsche Verband spielt in der Forschung eine zentrale Rolle – allerdings nur für das Kaiserreich und den Ersten Weltkrieg, während er in seiner verhängnisvollen Bedeutung für die Weimarer Republik kaum wahrgenommen worden ist. Ganz zu Unrecht, wie Uta Jungcurt in einer breit recherchierten Studie eindrucksvoll und mit viel Sinn für das sprechende biographische Detail zeigen kann. Der Alldeutsche Verband – eine Vereinigung nationalistischer Bildungsbürger – kämpfte von Beginn an gegen Weimar und erwies sich dabei als Stichwortgeber und ideeller Steigbügelhalter der NSDAP, der er auch ideologisch immer näher rückte. Vor allem die Übernahme und Propagierung extremer völkisch-rassistischer Positionen bahnte Hitler den Weg. Auch dem Alldeutschen Verband waren ideologische Fernziele wie ein völkischer Staat oder eine völkische Diktatur nicht fremd. Inhalt Einleitung Untersuchungsgegenstand Aufbau der Arbeit Forschungslage Quellen 1. Alldeutsche im Kaiserreich: aggressive Artikulation bürgerlicher Partizipationserwartungen 1.1 Ein „Nationalverein“ für Weltmachtpolitik 1.2 Die „wahren Söhne der Sieger“ auf dem politischen Massenmarkt 1.3 „Nationale Opposition“ und völkische Bewegung 1.4 In den Vorzimmern der Macht 1.5 Bestseller und Staatsstreichgedanken 1.6 An der Front der Kriegszielbewegung 1.7 Kriegsantisemitismus, Zeitungsankauf und Zeitschriftengründung 1.8 Zusammenfassung 2. Alldeutsche in der Weimarer Republik: Selbstverständnis, Sozialstruktur und Handlungsformen 2.1 Quellenlage 2.2 Organisationsstruktur und Arbeitsformen 2.3 Sozialstruktur 2.3.1 Gebildeter höherer Mittelstand 2.3.2 Multiplikatoren, staatliche Entscheidungs- und Verantwortungsträger 2.3.3 Meinungs- und Wissenschaftsmanager 2.4 Selbstverständnis 2.5 Altersstruktur 2.6 Mitglieder- und Ortsgruppenentwicklung 2.7 Die Mitglieder der Hauptleitung 2.7.1 Juristen 2.7.2 Hohe Offiziere 2.7.3 Vertreter von Kirche, Universität, Schwerindustrie und Journalismus 2.8 Die Herausgeber von Deutschlands Erneuerung 2.8.1 Universitätsprofessoren 2.8.2 Völkische Literatenboheme und andere 2.9 Medienmanager 2.10 Weibliche Funktionärinnen 2.11 Zusammenfassung 3. Alldeutsche Denkwege in der politischen Kultur der Weimarer Republik 3.1 Der Ehrbegriff 3.1.1 Geschichte des deutschen Ehrbegriffes und Ehrbegriff der Alldeutschen 3.1.2 Ehre als Kampf- und Exklusionsbegriff 3.1.3 Ehre als Hoffnungs- und Motivationsbegriff 3.2 Handlungs- und Herrschaftskonzepte im Kampf um politischen Einfluss 3.2.1 Von „nationaler Opposition“ zu „völkischer Tat“ 3.2.2 Vom „Kaisertum“ zum „Führertum“, vom „Adel des Verdienstes“ zum „völkischen Adel“ 3.2.3 „Gegenrevolution“, „völkische Diktatur“ und „völkischer Staat“ 3.2.4 Vom „Herrenvolk“-Mythos zur „Rassenethik“ 3.2.5 Von der „Ausschaltung“ zur „Ausmerzung des Judentums“ 3.3 Zusammenfassung 4. Alldeutsche Handlungsstrategien und ihre Umsetzungsversuche in der Weimarer Republik 4.1 Gegenrevolution 1919–1924 4.1.1 Alldeutsche Initiativen in München 4.1.2 Alldeutsche und Hitler in München 4.1.3 Kampfansage an den Staat von Weimar 4.1.4 Gründung eines antisemitischen Kampfverbandes 4.1.5 Staatsstreichpläne 4.1.6 Staatlicher Zugriff nach dem Rathenau-Mord 4.1.7 Das Jahr 1923: „Die Notwendigkeit zu handeln“ 4.1.8 Der Hitler-Putsch 4.2 Legale Wege zur Diktatur 1924–1928 4.2.1 Ein Generalermächtigungsgesetz 4.2.2 Versuche zur Eroberung des Reichskanzleramtes 4.2.3 Staatlicher Zugriff gegen eine „monarchistische Verschwörung“ 4.2.4 Eroberung des DNVP-Vorsitzes 4.3 Auf dem Weg in die völkische Diktatur 1929–1933 4.3.1 Das Volksbegehren gegen den Young-Plan 4.3.2 Die Kundgebung in Bad Harzburg 4.3.3 Das Jahr 1932: „Das Tischtuch zerschneiden“ zwischen Alldeutschen und NSDAP? 4.4 Zusammenfassung Fazit Quellen- und Literaturverzeichnis Ungedruckte Quellen Gedruckte Quellen Internetressourcen Schriften der in Kapitel 2 porträtierten Alldeutschen Zeitgenössische Literatur Zeitgenössische Zeitungen und Zeitschriften Forschungsliteratur Personenregister La 4e de couverture indique : "Der Alldeutsche Verband spielt in der Forschung eine zentrale Rolle - allerdings nur für das Kaiserreich und den Ersten Weltkrieg, während er in seiner verhängnisvollen Bedeutung für die Weimarer Republik kaum wahrgenommen worden ist. Ganz zu Unrecht, wie Uta Jungcurt in einer breit recherchierten Studie eindrucksvoll und mit viel Sinn für das sprechende biographische Detail zeigen kann. Der Alldeutsche Verband - eine Vereinigung nationalistischer Bildungsbürger - kämpfte von Beginn an gegen Weimar und erwies sich dabei als Stichwortgeber und ideeller Steigbügelhalter der NSDAP, der er auch ideologisch immer näher rückte. Vor allem die Übernahme und Propagierung extremer völkisch-rassistischer Positionen bahnte Hitler den Weg. Auch dem Alldeutschen Verband waren ideologische Fernziele wie ein völkischer Staat oder eine völkische Diktatur nicht fremd." The Pan-German League was the first political group to publically declare war on the Weimar Republic at the beginning of 1919. In Munich, Pan-Germans helped shape Hitler’s post-war political socialization. Uta Jungcurt outlines the previously neglected pathway from the Pan-German radical nationalism of the __Reich__ to the __völkisch__ extremism of the 1920s, with portraits of 30 prominent protagonists. * The first study on the impact and composition of the Pan-German League in the Weimar Republic * Offers thirty biographies of important League members from the worlds of publishing, journalism, and academia Der Alldeutsche Verband sagte als erste politische Gruppierung Anfang 1919 öffentlich der Weimarer Republik den Kampf an. Und Alldeutsche prägten 1919 in München die politische Nachkriegssozialisation Hitlers. Uta Jungcurt zeichnet den bisher kaum untersuchten Weg des alldeutschen Radikalnationalismus des Kaiserreichs zum völkisch-rassistischen Extremismus der Zwanzigerjahre nach und portraitiert 30 seiner zum Teil prominenten Protagonisten "The Pan-German League was the first political group to publically declare war on the Weimar Republic at the beginning of 1919. In Munich, Pan-Germans helped shape Hitler's post-war political socialization. Uta Jungcurt outlines the previously neglected pathway from the Pan-German radical nationalism of the Reich to the völkisch extremism of the 1920s, with portraits of 30 prominent protagonists"--Provided by publisher
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