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ALEXANDER III. ZWISCHEN OST UND WEST : indigene traditionen und herrschaftsinszenierung im... makedonischen weltimperium

معرفی کتاب «ALEXANDER III. ZWISCHEN OST UND WEST : indigene traditionen und herrschaftsinszenierung im... makedonischen weltimperium» نوشتهٔ Julian Degen; Franz Steiner Verlag، منتشرشده توسط نشر Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH در سال 2022. این کتاب در 3 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Faszination an Alexander III. (dem Großen) ist nach wie vor ungebrochen, obwohl mittlerweile zahlreiche biographische Darstellungen vorliegen. Ein kaum berücksichtigter Aspekt seiner Herrschaft ist das von ihm geschaffene Imperium, das sich über Makedonien, Griechenland und einen Großteil des Achaimenidenreichs erstreckte. Um das größte Imperium seiner Zeit zu schaffen, musste Alexander nicht nur auf dem Schlachtfeld erfolgreich sein, sondern sich gegenüber lokalen Vorstellungen von legitimer Herrschaft positionieren. Julian Degen analysiert ein vielschichtiges und heterogenes Quellencorpus, das nicht nur aus der griechisch-römischen Alexanderhistoriographie besteht, sondern auch griechische Inschriften und altorientalische Texte umfasst. Durch die Einordnung dieser bislang vernachlässigten Quellen in den größeren Kontext des Imperiumsdiskurses des ersten vorchristlichen Jahrtausends kann Degen die teilweise nur schwer verständlichen Handlungen und Praktiken Alexanders vor neuen Hintergründen interpretieren. So betrachtet er Alexander nicht mehr als historisches "Einzelphänomen", sondern stellt seine Herrschaft in den großen Zusammenhang imperialer Herrschaft, die durch ihn wesentlich dynamisiert und transformiert wurde. Vorwort Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis I. Einleitung 1. Alte und neue Zugänge zu Alexander 2. Das Alexanderreich und seine historiographische Verortung 3. Vom Alexanderreich zum makedonischen Weltimperium 4. Zielsetzung 5. Das makedonische Weltimperium im Kontext der Alexanderforschung 6. Grundlegendes zur imperialen Herrschaftsinszenierung II. Alexander als Hegemon des Korinthischen Bundes 1. Geschichte und Institutionen des Korinthischen Bundes 2. Handlungsspielräume des Hegemons 2.1 Der Hegemon als Schutzherr und die Theben-Krise 2.2 Dynastisches Profil als Qualifikation des Hegemons 2.3 Der Hegemon als Garant für Autonomie. Lokale Verfassungen in Hellas und Kleinasien 2.4 Zur Frage nach der Fiskalpolitik in Hellas und Kleinasien 2.5 Der Hegemon als Anführer des gemeinsamen Kriegs 2.6 Das Verbanntendekret als Krise der Gegensätze? 3. Der Hegemon und die Konzeption des „Rachekriegs“ 3.1 Der Hegemon als Anführer des Rachekriegs 3.2 Alexanders Besuche von Elaious und Ilion 3.3 Zur Beschränkung des Rachemotivs. Alexanders Schlachtreden bei Issos 3.4 Kallisthenes und der Briefwechsel zwischen Alexander und Dareios 3.5 Alexanders Proklamation nach Gaugamela 3.6 Von Susa bis nach Persepolis 3.7 Zusammenfassung 4. Der Befreiungskrieg und die panhellenische Konzeption der argeadischen Hegemonie 4.1 Der Hegemon und die Freiheit der Griechen Kleinasiens 4.2 Eleutheria als Realisierung von Eroberungspolitik 4.3 Autonomia im makedonischen Weltimperium 4.4 Exkurs 1: Alexander bei den Ariaspoi und Nysaioi. Staatsutopie und Eroberungspolitik 4.5 Exkurs 2: Makedonische Eroberungspolitik und griechische Kulturidentität 5. Zwischenfazit III. Alexander und das babylonische Königtum 1. Der Sonderfall Babylonien 2. Das Idealbild des babylonischen Herrschers in neuassyrischer und neubabylonischer Zeit 3. Das Idealbild des babylonischen Herrschers in teispidisch-achaimenidischer Zeit 4. Alexanders Babylonpolitik 4.1 Xerxes, Kallisthenes und die babylonischen Stadtheiligtümer 4.2 Babylon als Alexanders Herrschaftssitz. Lokale Eliten und Weltherrschaft 5. Fazit: Alexander und das babylonische Königtum IV. Alexander und das achaimenidische Imperium 1. Der Tod von Dareios III. und die Formulierung neuer Kriegsziele 2. Elitäre Strukturen im makedonischen Weltimperium 2.1 Eliten im achaimenidischen Imperium von Dareios I. bis Dareios III. 2.2 Elitenkultur im makedonischen Weltimperium 3. Alexander und die achaimenidische Herrscherideologie 3.1 Alexander an den Grenzen des achaimenidischen Imperiums 3.2 Die Überquerung des Iaxartes und die Umkehr am Hyphasis 3.3 Die Durchquerung der Gedrosischen Wüste 3.4 Alexander als Bezwinger der Gebirgsbewohner 3.5 Zwischenfazit 3.6 Alexander auf den Spuren von Herakles und Dionysos 4. Neue Adressatenkreise und neue Formen der Herrschaftsinszenierung V. Zusammenfassung VI. Bibliographie 1. Quellenausgaben und -übersetzungen 2. Sekundärliteratur Register Ortsregister Register der Personen-, Götternamen und Ethnonyme Sach-, Institutionen-, Titel- Ämterregister, historische Ereignisse
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