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‚Agenda oder Hanndt Buechlin‘: Der Codex 107 der Stiftsbibliothek Kremsmünster als Dokument katholischer Liturgie im Kontext der Reformation. Edition und Kommentar

معرفی کتاب «‚Agenda oder Hanndt Buechlin‘: Der Codex 107 der Stiftsbibliothek Kremsmünster als Dokument katholischer Liturgie im Kontext der Reformation. Edition und Kommentar» نوشتهٔ Anselm Demattio، منتشرشده توسط نشر Pustet در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Katholisch oder evangelisch? – Lange Zeit war diese Frage während des 16. Jahrhunderts im heutigen Oberösterreich kaum zu beantworten, denn neben dem dominierenden Luthertum prägten verschiedenste Strömungen das Land. Als Beispiel dieser Vielfalt gewährt die im Jahr 1580 entstandene Quelle „Agenda oder Hanndt Buechlin“ im Codex 107 der Stiftsbibliothek Kremsmünster einen einzigartigen Blick in das konkrete liturgische Leben einer Landpfarrei. Die im historischen Kontext erschlossene Handschrift erweist sich als originelle und pastoral ausgerichtete Interpretation der Diözesantradition Passaus, die der Autor Sebastian Krabler mit zeitgenössischen Texten etwa aus Salzburg ergänzte – und dabei auch den Rückgriff auf reformatorische Anliegen und liturgische Bücher nicht scheute Cover Titel Impressum Inhaltsverzeichnis Vorwort Siglen und Abkürzungen Einleitung Teil A: Historischer Kontext und theologische Analyse 1 Der CC 107 im Kontext seiner Entstehung 1.1 Die Vorgeschichte der Reformation in Oberösterreich 1.2 Der Prozess der doppelten Konfessionalisierung in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts 1.3 Biographische Notizen zum Autor Magister Sebastian Krabler 1.4 Die Entstehungsgeschichte des Textes 1.5 Zustand und Geschichte des CC 107 1.6 Fazit Erstes Kapitel 2 Die Agende des CC 107 2.1 Textgattung, Inhaltsübersicht und Charakteristika 2.2 Feier der Taufe (De Baptismo) 2.3 Segnung der Mutter (Ad Introducendum mulierem) 2.4 Gebete und Vermahnung zur Beichte 2.5 Gebete und Vermahnung zur Eucharistie 2.6 Feier der Trauung (Copulatio Sponsi et Sponsae und Vermahnung nach der Hochzeit) 2.7 Begräbnis (Vermahnung bei einer Leich) 2.8 Zwei Gebete für die Obrigkeit 2.9 Fazit Zweites Kapitel 3 Der Ritus der Taufe im CC 107 3.1 Zur Theologie des Taufsakramentes bei Krabler 3.2 Katechetische Liturgieerklärung 3.3 Ablauf der Taufe bis zu den Exorzismen (Nr. 1–26) 3.4 Ablauf der Taufe ab der Evangelienlesung (Nr. 26–45) 3.5 Fazit Drittes Kapitel Conclusio Teil B: Agenda oder Hanndt Buechlin colligiert durch Sebastian Krabler (CC 107) 1 Editorische Hinweise 2 Titel und Inhaltsverzeichnis 3 Feier der Taufe / De Baptismo 3.1 Ansprache an die Anwesenden 3.2 Einleitungsoration und -fragen 3.3 Erste Absage, Exsufflation, Signation 3.4 Die Salzzeremonie 3.5 Die Exorzismen von der Salzzeremonie bis zu den Übergaben 3.6 Übergaben und Schlußexorzismus 3.7 Effeta-Ritus und Einführung in die Kirche 3.8 Letzte Absagen, Glaubensfragen, Ölsalbung 3.9 Der Taufakt 3.10 Die Riten nach der Taufe 4 Segnung der Mutter / Ad Introducendum Mulierem 4.1 Psalm 120 mit Abschlussvers 4.2 Zwei Orationen 4.3 Abschlussformel 5 Gebete und Vermahnung zur Beichte 5.1 Vermahnung zur Beichte 5.2 Forma Absolutionis allgemein 5.3 Forma Absolutionis zum Jubeljahr 6 Gebete und Vermahnung zur Eucharistie 6.1 Vermahnung zum Altarsakrament 6.2 Vorbereitungsgebete 6.3 Spendeformeln 6.4 Gebet und Segen nach Empfang des Altarsakraments 7 Feier der Trauung / Copulatio Sponsi et Sponsae 7.1 Vermahnung zum Ehesakrament 7.2 Erfragung des Ehewillens 7.3 Segnung der Ringe 7.4 Eheschließung 7.5 Abschlussoration und Segen 7.6 Vermahnung nach der Hochzeit 8 Begräbnis / Vermahnung bei einer Leich 8.1 Hinweis auf Gebete der Begräbnisliturgie vor der Ansprache 8.2 Vermahnung zum Begräbnis 8.3 Gang zum Grab und Beisetzung 8.4 Zwei Lieder zum Begräbnis 9 Zwei Gebete für die Obrigkeit 9.1 Gebet für die Obrigkeit (O Herr, allmächtiger Gott) mit Akrostichon (In unser höchsten Gefahr) 9.2 Gebet für die Obrigkeit (Allmächtiger, ewiger Gott) mit Akrostichon (Ihesu mein liebster Herre mein) Bibliographie Katholisch oder evangelisch? – Lange Zeit war diese Frage im Oberösterreich des 16. Jahrhunderts kaum zu beantworten, denn neben dem dominierenden Luthertum prägten verschiedenste Strömungen das Land. Als Beispiel dieser Vielfalt gewährt die im Jahr 1580 entstandene Quelle'Agenda oder Hanndt Buechlin'im Codex 107 der Stiftsbibliothek Kremsmünster einen einzigartigen Blick in das konkrete liturgische Leben einer Landpfarrei. Die im historischen Kontext erschlossene Handschrift erweist sich als originelle und pastoral ausgerichtete Interpretation der Diözesantradition Passaus, die der Autor Sebastian Krabler mit zeitgenössischen Texten etwa aus Salzburg ergänzte – und dabei auch den Rückgriff auf reformatorische Anliegen und liturgische Bücher nicht scheute.
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