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AFFECTIONIS AESTIMATIO : vom ursprung des affektionsinteresses im romischen recht und... seiner rezeption

معرفی کتاب «AFFECTIONIS AESTIMATIO : vom ursprung des affektionsinteresses im romischen recht und... seiner rezeption» نوشتهٔ Martin Kindler، منتشرشده توسط نشر Duncker & Humblot GmbH. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Vorwort Inhaltsverzeichnis Einführung I. Gegenstand der Arbeit II. Die affectio in den Quellen – Beispiele für die besondere Zuneigung III. Stand der Forschung IV. Gang der Untersuchung Erster Teil: Hermeneutische Fragestellung: Die Suche nach dem Ersatz des Affektionsinteresses in den römisch-rechtlichen Quellen § 1 Das autonome Verstehen vergangenen Rechts § 2 Der Grundsatz der Geldverurteilung und seine Überwindung § 3 Die affectio im Strudel des Interessebegriffs Zweiter Teil: Die Fallentscheidungen des klassischen Rechts zur affectio § 1 Grundlagen § 2 Actiones arbitrariae I. Vindicatio in servitutem und rei vindicatio 1. Die Vorschläge zur sedes materiae 2. Servus artifex und mediastinus 3. Die (servi) delicati 4. Die juristische Bewertung dieser Beziehung 5. Nochmals zur sedis materiae 6. Die Haftung im Freiheitsprozess 7. Herkunft der condemnatio pecuniaria 8. Begründung des Ausschlusses der affectio im Allgemeinen 9. Begründung der Lösung im Besonderen 10. Ergebnis 11. Exkurs Venul. D. 46,8,8,2 (15 stipul.) II. Klagen nach der lex Falcidia III. Actio Fabiana 1. Ulpian D. 38,5,1,15 (44 ad ed.) als Ausgangsquelle 2. Beispiele für affectio 3. Die Lösung des Falles durch Ulpian 4. Widerspruch zu Javolen D. 38,2,36 (8 epist.)? 5. Exkurs: Weitere Beispiele für affectio 6. Synopse von Ulpian D. 38,5,1,15 und Javolen D. 38,2,36 und Ergebnis IV. Interdictum quod vi aut clam V. Gesamtergebnis zu den actiones arbitrariae § 3 Gemischte Strafklagen I. Actio legis Aquiliae 1. Der schadensrechtliche Ausgangspunkt Paulus D. 9,2,33pr. (2 ad Plaut.) 2. Paulus D. 35,2,63pr. als Parallelfall? 3. Nähere Betrachtung der Beispiele für affectio 4. Übertragung des Pedius-Gedanken aus D. 35,2,63pr. auf das Schadensrecht in D. 9,2,33pr. durch Paulus? 5. Die Begründung für den Ausschluss der affectio 6. Ergebnis II. Actio servi corrupti utilis III. Ergebnis zu den gemischten Strafklagen § 4 Iudicia bonae fidei I. Actio mandati 1. Die Voraussetzungen 2. Der erste Fall: nullum mandatum 3. Der zweite Fall: ut manumitteretur 4. affectus ratione agi 5. Der dritte Fall II. Kaufpactum 1. Die Voraussetzungen 2. Papinians Lösung 3. Parallele zu Papinian D. 18,7,6 4. Die Abwandlung in Pap. D. 18,7,7 5. Zusammenfassung des Gedankens Papinians 6. Alternative Lösung – begünstigende Klausel als Ausgangspunkt 7. Die rechtliche Konstruktion 8. Die Rolle des beneficium in der Lösung Papinians 9. Das Verhältnis von D. 18,7,6,1 (27 quaest.) und D. 17,1,54pr. (27 quaest.) 10. Ergebnis III. Weitere Belege im Rahmen von bonae fidei iudicia IV. Gesamtergebnis zu den bonae fidei iudicia § 5 Strenge Klagen I. Stipulatio duplae II. Das Interesse am Unterbleiben der Eviktion nach Paulus III. Die paterna affectio IV. Ergebnis § 6 Besondere Verfahren I. Klagen nach dem Edikt ne quis eum qui in ius vocabitur vi eximat II. In integrum restitutio als prätorischer Rechtsbehelf 1. In integrum restitutio bei Übervorteilung des minor 2. Übervorteilung bei einer Versteigerung? 3. Bedeutung der affectio 4. Ergebnis § 7 Nachklassische Entwicklungen bis und unter Justinian § 8 Ergebnisse zu den Fällen des klassischen Rechts Dritter Teil: Die Bedeutung der affectio für die Selbstschätzung durch den Kläger: iusiurandum in litem und seine Wirkungsgeschichte § 1 Der Schätzungseid im klassischen Recht I. Einführung II. Litis aestimatio III. Modifikation der Schätzung – Straffunktion als Grund für die Selbstschätzung IV. Folgen der Verurteilung – Quasikauf als Begründung für die Selbstschätzung V. Anwendung und Inhalt des Schätzungseids – Schätzung über den Marktwert? VI. Ergebnis § 2 Der Bedeutungswandel der Selbstschätzung I. Die nachklassische und weitere Entwicklung II. Die Entwicklung im kanonischen Recht und die moraltheologische Restitutionslehre III. Das Vernunftrecht und die Naturrechtsgesetzbücher § 3 Ergebnis Schlussbetrachtung Thesen zur Arbeit Literaturverzeichnis Quellenregister Antike I. Juristische Quellen 1. Vorjustinianisch-römisches Recht a) Gai Institutiones b) Justinian, Constitutio Dedoken c) Lex XII Tabularum d) Pauli sententiae e) Ulpiani epitome 2. Justinianisch-römisches Recht a) Codex Iustinianus b) Institutiones c) Digesta d) Novellae Iustiniani 3. Weltliches und kirchliches Recht II. Literarische Quellen Mittelalter Stichwortverzeichnis Main description: Die Frage nach dem richtigen Wert einer Sache beschäftigt Juristen zu jeder Zeit und in jeder Rechtsordnung, weil sie für interessengerechte Lösungen elementar ist. Ein wichtiger Beleg gegen die Berücksichtigung der affectio in den römischen Quellen findet sich - ganz ähnlich zum modernrechtlichen Affektionsinteresse - beim deliktischen Schadensersatz. Die römischen Juristen behandeln das Thema aber vielfältiger, weil sie die Streitsache infolge des Grundsatzes der Geldverurteilung bei nahezu jeder Klage bewerten müssen. Erst spätere Juristen begreifen die condemnatio pecuniaria als bloße Ersatzleistung, weswegen die affectio beim Schadensersatz diskutiert wird und damit im Strudel des Interesse-Begriffs an diesen heranrückt. Daher widmet sich die Untersuchung auch der Rezeption und besonders dem Schätzungseid, um letztlich den Weg und die Überformung der besonderen Vorliebe aufzuzeigen. Hauptbeschreibung Die Frage nach dem richtigen Wert einer Sache beschäftigt Juristen zu jeder Zeit und in jeder Rechtsordnung, weil sie für interessengerechte Lösungen elementar ist. Ein wichtiger Beleg gegen die Berücksichtigung der affectio in den römischen Quellen findet sich - ganz ähnlich zum modernrechtlichen Affektionsinteresse - beim deliktischen Schadensersatz. Die römischen Juristen behandeln das Thema aber vielfältiger, weil sie die Streitsache infolge des Grundsatzes der Geldverurteilung bei nahezu jeder Klage bewerten müssen. Erst spätere Juristen begreifen die condemna
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