Ästhetizistische Kulturkritik und ethische Utopie: Georg Lukács' neukantianisches Frühwerk
معرفی کتاب «Ästhetizistische Kulturkritik und ethische Utopie: Georg Lukács' neukantianisches Frühwerk» نوشتهٔ Kavoulakos, Konstantinos، منتشرشده توسط نشر De Gruyter ; Akademie Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
This study examines philosophical questions regarding the limitations of formalism and how they might be overcome. It presents a critical reconstruction of the early work of Georg Lukács, which attempted to supplement a unique form of aesthetic cultural critique with a Dostoyevskian-styled ethical utopia. Demonstrating the unity and the aporias of this two-track approach, it sheds new light on Lukács’s Marxist turn at the end of 1918. Inhalt Vorwort Siglen 1 Einleitung: Ästhetizismus und ethische Utopie 1.1 Zeitdiagnose und ästhetizistische Utopie der Form vor 1912 1.2 Die Tragödie des „Werks“ und die Utopie der „Güte“ 1.2.1 Das Chaos des „gewöhnlichen Lebens“ 1.2.2 Form als „Brücke, die trennt“ 1.2.3 Die utopische Ethik der „Güte“ 1.3 Das Problem der Einheit des Lukács’schen Werkes zwischen 1912 und 1918 2 Philosophische Fundamente der neukantianischen Ästhetik Lukács’ 2.1 Heinrich Rickerts Grundlegung der Wertphilosophie 2.2 Emil Lasks „ontologische Wende“ in der Wertphilosophie 2.2.1 Die Begründung der Philosophie durch eine erweiterte Kategorienlehre 2.2.2 Urbildlicher Sinn als Gefüge von Form und Material 2.2.3 Die Logik der Philosophie 2.2.4 Die Rolle der passiven Subjektivität 2.2.5 Die Rolle der aktiven Subjektivität 2.2.6 Die Pluralität der urbildlichen Gegenständlichkeiten 2.3 Lukács’ Ausgangsfrage nach der Möglichkeit des Kunstwerks 3 Der „Kerker der eigenen Individualität“ und die Tragödie der Kunst 3.1 Die Theorie der Erlebniswirklichkeit als Kritik des lebensphilosophischen Psychologismus 3.2 Kulturkritik als Kritik der Ausdrucks- und Kommunikationsformen 3.3 Die Kritik an der Ausdruckstheorie des Kunstwerks 3.4 Die Phänomenologie des ästhetischen Verhaltens und die Tragödie der Kunst 3.4.1 Das Verhältnis von ästhetischer Sphäre und Erlebniswirklichkeit 3.4.2 Das Verhältnis von Form und Inhalt im Kunstwerk 3.4.3 Das Verhältnis von Wert und Wertrealisation in der Ästhetik 4 Kunst und Geschichte 4.1 Die theoretischen Fundamente des „geschichtsphilosophischen Versuchs“ 4.2 Das Problem der Geschichtlichkeit des Kunstwerks in Lukács’ Ästhetik 4.2.1 Die Zeitgebundenheit des „Neuen“ 4.2.2 Die Zeitlosigkeit des ästhetischen Werts 4.2.3 Methodologische Transformationen ästhetischer Begriffe 4.2.4 Die Geschichtsphilosophie der Kunst 4.2.5 Geschichtlichkeit des Kunstwerks und essayistische Methode 5 Eine geschichtsphilosophische Typologie der Epik 5.1 Die geschlossene Kultur 5.2 Die Literaturgeschichte Griechenlands als „metaphysischgenetische Ästhetik“ 5.3 Die problematische Kultur 5.4 Die moderne Epik: Der Roman 5.5 Die Typologie der Romanform 5.5.1 Der Roman des abstrakten Idealismus 5.5.2 Der Roman der Desillusionsromantik 5.5.3 Der Erziehungsroman 6 Dostojewski und die Utopie der Seelenwirklichkeit 6.1 Ahnungen der Utopie 6.2 Die historische Möglichkeit der Dostojewski-Utopie 6.3 Die utopische Ethik der „Seelenwirklichkeit“ 6.4 Politische Komplikationen der Dostojewski-Utopie 6.5 Grenzen des Dostojewski-Projekts 7 Erlebniswirklichkeit, Kunst und Kultur 7.1 Lukács’ neuer Ausgangspunkt: die zwei Gegenständlichkeitstypen 7.2 Die Erlebniswirklichkeit als depravierte Setzung 7.3 Das ästhetische Erlebnis 7.4 Die Autonomie der Ästhetik aus phänomenologischer Sicht 7.5 Die Tragödie der ästhetischen Form und das Problem der Kultur 8 Epilog: Unterwegs zu einer neuen Synthese Literaturverzeichnis Personenregister
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Die Studie greift die philosophische Frage nach den Grenzen undder möglichen Überwindung des Formalismus auf. Sie bietet eine kritische Rekonstruktion des Frühwerks von Georg Lukács, in dem eine eigenartig ästhetizistische Kulturkritik miteiner ethischen Utopie dostojewskischer Prägung ergänzt werden sollte. Das Aufzeigen der Einheit wie der Aporien dieses zweigleisigen Ansatzes wirft neues Licht auf Lukács’ marxistische Wende Ende 1918.