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Ästhetisches Verstehen und Nichtverstehen : Aktuelle Zugänge in Literatur- und Mediendidaktik

معرفی کتاب «Ästhetisches Verstehen und Nichtverstehen : Aktuelle Zugänge in Literatur- und Mediendidaktik» نوشتهٔ Hendrick Heimböckel (editor); Jennifer Pavlik (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Verstehen und Nichtverstehen sind kulturwissenschaftliche und ideengeschichtliche Leitbegriffe. Je nach theoretischer Ausrichtung und Erkenntnisinteresse schließen sie sich aus, ergänzen sich oder bauen aufeinander auf. Während Verstehensansätze zum literaturdidaktischen Instrumentarium gehören und die Forschung zum Nichtverstehen stärker in Literatur- und Kulturwissenschaft angesiedelt ist, erkunden die vielstimmigen Perspektiven dieses Bandes, ob und inwiefern die Vermittlung von Verstehen und Nichtverstehen in literatur- und mediendidaktischen Fragestellungen möglich ist. Cover Inhalt Ästhetisches Verstehen und Nichtverstehen Zur jüngeren Begriffsgeschichte von Verstehen in der Literaturdidaktik Konzeptionen ästhetischen Verstehens in der deutschsprachigen Literaturdidaktik Zur jüngeren Begriffsgeschichte von Nichtverstehen in der deutschsprachigen Literaturdidaktik Deutschdidaktische Debatten des ästhetischen Nichtverstehens in Hinblick auf Literatur Über diesen Band Quellenverzeichnis Bedingungen des Verstehens Spielarten des Nichtverstehens I. Einleitung.Nichtverstehen als Teil oder als Gegenteil des Verstehens II. Vom Satzverstehen bis zum Sich‐in‐der‐Sache‐Verstehen.Eine sprachanalytische Auffächerung des Verstehensbegriffs III. Vier Spielarten des (Nicht‐)Verstehens.Ein Modell III.I Man kann nicht nicht verstehen: der affektive Aspekt III.II »Alles Verstehen ist ... immer zugleich ein Nicht‐Verstehen«. Der pragmatische Aspekt III.III Nichtverstehen als logisches Gegenteil des Verstehens: der referentielle Aspekt III.IV Verstehen als ästhetisches Vergnügen, Nichtverstehen als dessen Ausbleiben: der poetisch‐literarische Aspekt IV. Fazit und didaktischer Ausblick Quellenverzeichnis Die tropische Stadt I. Gadamer über die rhetorische ›Vorgeschichte‹ der Hermeneutik II. Der Tod in Venedig und die rhetorische Gefahr III. Die Seele schreiben Quellenverzeichnis Vom Nichtverstehen zum Verstehen? I. Einleitung.Von der Irritation zur ästhetischen Erfahrung – ein Definitionsversuch II. Subjektive Assoziation(en).Eine individuelle Lektüre (ästhetisches Erleben) III. Theoretische Reflexion.Das Konzept der Rahmung (ästhetische Wahrnehmung) IV. Empirische Untersuchung.Versuch einer Leser*innentypisierung V. Didaktische Überlegungen Quellenverzeichnis Phänomene des (Nicht‐)Verstehens ›Staunen‹ als literarästhetische Praxis zwischen Verstehen und Nichtverstehen I. Staunen zwischen Verwunderung und Bewunderung II. Literaturunterricht zwischen Verstehen und Nichtverstehen III. Staunen als ästhetische Praxis zwischen Verstehen und Nichtverstehen IV. Potentiale und Grenzen von Momenten des Staunens im Literaturunterricht Quellenverzeichnis Literatur unterrichten ist Anfangen lehren I. Kein Schlüssel zum Schloss.Über eine gelingende Lektüreerfahrung präzisen Nichtverstehens Ankunft II. Anfängliches Denken und Nichtverstehen.Überlegungen zur Praxis des Antwortens auf die Fraglichkeiten literarischer Texte »Lass die Deutungen!«, sagte K.Weshalb wir K. im selben Atemzug Recht geben und nicht auf ihn hören sollen. Versuch einer Systematisierung IV. Zurück im Schloss.Ein abschließender Blick auf K.s und unsere eigenen Deutungsversuche Quellenverzeichnis Dem Nichtmenschlichen begegnen durch kollaboratives spekulatives Schreiben im Rahmen einer posthumanistischen Literaturdidaktik I. Einleitung II. Radikale Fremdheit, responsive Literaturdidaktik und die Fremdheit des Nichtmenschlichen III. Herta Müllers Collagen als radikal fremde und kollaborative Texte IV. Schreiben in Intra‐Aktion V. (Un‐)Möglichkeit, das Nichtmenschliche zu verstehen VI. Spekulative Fabulation und kollaboratives Schreiben VII. Kollaboratives spekulatives Schreiben mit dem Etherpad VIII. Kollaboratives spekulatives Schreiben und posthumanistische Literaturdidaktik Quellenverzeichnis Anhang »[A] question minus its answer« (Roland Barthes) englishDie Gewissheit der Fragen II. »Ach, die Wahrheit zu reden«.Die Fragwürdigkeit der Antworten in Thomas Manns Der Weg zum Friedhof II.I Durchkreuzte Verstehensentwürfe: Nietzsche versus Schopenhauer II.II Zwischenfazit: Fragen ohne Antworten III. Didaktische Fragen III.I Kognitive »Problemlösungen«: der Kompetenzbegriff Weinerts und die Frage seiner Anwendbarkeit auf literarisches Lernen III.II Notwendige Erweiterungen: Literalität statt Kompetenz IV. (Nicht‐)Verstehen und literarästhetische Bildungsprozesse englishQuellenverzeichnis (Nicht‐)Verstehen in anwendungsbezogenen Modellen Verstehen auf Niveau? I. Linearität und Simultaneität des Lernens und der Filmrezeption II. Dreiecksbeziehungen mit dem Publikum in On Her Majesty’s Secret Service und Vertigo III. Schilchers und Pissareks Modell zum literarischen Kompetenzerwerb auf semiotischer Grundlage IV. Die Wilden Hühner und die literarische Kompetenz Quellenverzeichnis »Dafür sind die noch zu klein!« I. Ein kurzer Überblick.Didaktische Perspektiven zum literarischen Verstehensprozess von Primarstufenschüler*innen Problemfeld 1: das Grundlagenproblem – Bildungsaspekte versus Kompetenzen Problemfeld 2: das Fokusproblem – das Kind im Mittelpunkt Problemfeld 3: das Diagnoseproblem – arbeiten mit kindlichen Aussagen Standardisierung versus Offenheit Mündlichkeit versus Schriftlichkeit Personeneffekte II. Kindliches literarisches Verstehen erfassen.Das BOLIVE‐Modell III. Diagnose konkret.Verstehensprozesse diagnostizieren IV. Fazit Quellenverzeichnis Anhang Literarisches Verstehen und/oder Nichtverstehen durch Lernaufgaben fördern? I. Einleitung II. Die Unterscheidung von zwei miteinander verbundenen Zieldimensionen III. Lernaufgaben im kompetenzorientierten Literaturunterricht fördern beide Zieldimensionen III.I Zieldimension 1: Aufgaben zum Aufbau eines eindeutigen Verstehens und zur Vermeidung von eindeutigem Missverstehen III.II Zieldimension 2: Verstehensmöglichkeiten auffächern und Anerkennen von Nichtverstehen als Folge der literarischen Textbedingungen von Mehrdeutigkeit, Offenheit und Unbestimmtheit IV. Für beide Zieldimensionen spielt die Lernunterstützung durch Aufgaben eine zentrale Rolle IV.I Unterstützungsmaßnahmen haben einen positiven Einfluss auf die Verstehens‐ und Interpretationsleistung der Lernenden IV.II Unterstützungsmaßnahmen haben einen positiven Einfluss auf das Kompetenzerleben der Schüler:innen V. Kurzes Fazit und literaturdidaktische Reflexion Quellenverzeichnis Anhang (Nicht‐)Verstehen in historischen und gegenwärtigen Kontexten der Professionalisierung »das Lesestück solle als Ganzes wirken, was es könne« I. Methodologische Vorbemerkungen II. Zur Entwicklung und Transformation des schulbezogenen literarischen Verstehens von deutschsprachiger Literatur in der Sattelzeit III. Literarisches Verstehen in der Encyklopädie III.I Philologische Vorbemerkungen III.II Denotatives Wortverstehen: explizite Verwendungen von Verstehen, Verständnis, Verständlichkeit, verstehen III.III Das verständige Lesen III.IV Funktionen des literarischen Verstehens III.V Implikationen, Methoden und Metaphern des literarischen Verstehens IV. Schlussfolgerungen Quellenverzeichnis Textverstehen und Nichtverstehen aus der Perspektive von Lehramtsstudierenden I. Textverstehen, Nichtverstehen, Missverstehen II. Was wissen Lehramtsstudierende über das (Nicht‐)Verstehen? III. Textverstehensprobleme als Ausgangspunkt einer Seminarkonzeption IV. Fazit Quellenverzeichnis Verstehen und Nichtverstehen sind kulturwissenschaftliche und ideengeschichtliche Leitbegriffe. Je nach theoretischer Ausrichtung und Erkenntnisinteresse schließen sie sich aus, ergänzen sich oder bauen aufeinander auf. Während Verstehensansätze zum literaturdidaktischen Instrumentarium gehören und die Forschung zum Nichtverstehen stärker in Literatur- und Kulturwissenschaft angesiedelt ist, erkunden die vielstimmigen Perspektiven dieses Bandes, ob und inwiefern die Vermittlung von Verstehen und Nichtverstehen in literatur- und mediendidaktischen Fragestellungen möglich ist. Ästhetik,Deutschunterricht,Verstehen,Nichtverstehen,Literatur,Medien,Bildung,Allgemeine Literaturwissenschaft,Medienpädagogik,Germanistik,Bildungsforschung,Literaturwissenschaft,Aesthetics,German Lessons,Understanding,Literature,Media,Education,Literary Studies,Media Education,German Literature,Educational Research
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