Ackerbau des Lebendigen : Tiere, Wissenschaft und Anthroposophie in der biodynamischen Landwirtschaft
معرفی کتاب «Ackerbau des Lebendigen : Tiere, Wissenschaft und Anthroposophie in der biodynamischen Landwirtschaft» نوشتهٔ Stéphanie Majerus، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die biodynamische Landwirtschaft hat seit den 2000er Jahren Zulauf verbucht. Doch wie erleben die Wirtschaftenden selbst ihr Feld? Stéphanie Majerus nimmt die Entwicklungen des Demeter-Landbaus in Deutschland und der deutschsprachigen Schweiz ethnographisch in den Blick. Dabei fokussiert sie sowohl auf soziopolitische Eigenheiten, bewusstseinsphänomenologische Dynamiken und Mensch-Tier-Interaktionen als auch auf das partikulare Wissenschaftsverständnis der Anthroposoph•innen. Mit ihrer Studie schlägt sie darüber hinaus Brücken zur akademischen Bearbeitung der Anthroposophie - und bietet so religionsanthropologische Einblicke in die Spiritualität der Biodynamiker. Cover Inhalt 1. Einleitung 2. Forschungsstand 3. Methode 3.1 Eine Ethnologin beim Gurkenentkernen – und Beobachten 3.1.1 Ohne vorgefertigte Schablone: Die ethnografische Methode 3.1.2 Feld und Nicht‐Feld 3.2 Die Writing‐Culture‐Debatte – und die Grenzen der ethnografischen Methode 3.3 Persönliche Verortung 4. Historische und soziopolitische Einordnung der Demeter Landwirtschaft 4.1 Die Demeter‐Antwort auf die Industrialisierung der Landwirtschaft 4.1.1 Das 20. Jahrhundert: Die Landwirtschaft löst das Bauerntum ab 4.1.2 Religion auf dem Acker 4.1.3 Kunstdünger‐Euphorie und saure Böden 4.1.4 Steiners Landwirtschaftlicher Kurs: Aufbruch in die esoterische Landwirtschaft 4.1.4.1 Die Präparate 4.1.4.2 Die Planeten und die Tierkreiszeichen 4.1.4.3 Der Hoforganismus 4.2 Institutionalisierungsschub und Internationalisierung nach 1925 4.2.1 Die biologisch‐dynamische Landwirtschaft während der nationalsozialistischen Zeit 4.2.2 Forschungsinstitute und Ausbildungsstandorte 4.2.3 Das Goetheanum und die Landwirtschaftliche Tagung 4.2.4 Demeter goes global 4.2.5 Exkurs: Die Biodynamik in Ägypten und Indien 4.3 Zwischen SoLaWi‐Initiativen und Allianzen mit Großunternehmen 4.3.1 Aussteigerexperimente und Gourmetware im Supermarkt 4.3.2 Banken mit anthroposophischem Hintergrund 4.3.3 DM, Alnatura und Co. 4.4 Die Anthroposophie, die Partei Bündnis90/Die Grünen und die Basisdemokratische Partei Deutschland 4.5 Die Agrikulturchemie und die Biodynamik: Die ewigen Kontrahenten 4.6 DDT, Demos und Kampagnen: Verflechtungen mit der Umweltbewegung 4.7 Eigene Medien: Werbung, Politik und Milieustabilisierung 4.8 Profile: die Kund∙innen und die Landwirt∙innen 4.8.1 Die Demeter‐Kund∙innen 4.8.2 Die Demeter‐Landwirt∙innen 4.8.3 Die Demeter‐Höfe 4.8.4 Sind Biodynamiker∙innen Anthroposoph∙innen? 4.9 Die Biodynamiker∙innen und die Mehrheitsgesellschaft 4.10 Frauen, Traktoren, spirituelle und säkulare Autorität 4.11 Zusammenfassung 5. Rudolf Steiner und seine Lehre 5.1 Rudolf Steiner: Ein rastloser Geist 5.1.1 Kindheit, Jugend und Studienjahre 5.1.2 Weimar und Berlin: Steiner als Herausgeber und Individualist 5.1.3 Die theosophische Wende 1902 und die Gründungsjahre der Anthroposophie ab 1911 5.2 Steiners Lehre 5.2.1 Der anthroposophische Schulungsweg und der angestrebte Erkenntnisprozess 5.2.2 Geisteswissenschaftlich‐goetheanisch durchdringen 5.2.3 Das (denkende) Hellsehen als idealistischer (und empirischer) Höhepunkt 5.2.4 Nachweisbarer Sachverhalt oder Metaphorik? 5.2.5 Steiners (Natur‐)Wissenschaftsverständnis 5.3 Ist Steiners Wissensanspruch esoterisch? 5.4 Rudolf Steiner: Kind seiner Zeit oder überzeitliches Genie? 6. Die Anthroposophie 6.1 Waldorfschulen 6.2 Die Eurythmie und die anthroposophische Medizin 7. Der biodynamische Geist der Natur 7.1 Die »Natur« im anthroposophischen Korpus 7.1.1 En Vogue: Evolutionstheorien am Ende des 19. Jahrhunderts 7.1.2 Die Rassismus‐Debatte in der Anthroposophie im Lichte der anthroposophischen Evolutionstheorie 7.2 Die Biodynamik: ein Vorläufer der Permakultur und Tiefenökologie? 7.3 Die Biodynamik als ein im Wandel befindlicher Anthropozentrismus 8. Das große Geheimnis der Biodynamik: Die Präparate 8.1 Im Vortex: Die Präparate‐Arbeit als Erfahrung 8.1.1 Der Mensch verbindet Kosmos und Erde, Geist und Materie 8.1.2 Gefühlsevidenzen und spontane Eindrücke als Vertrauensbarometer 8.1.3 Die Präparate: Nur ein Puzzlestück im großen Ganzen 8.2 Sprache und Sprachlosigkeit: Imaginieren, empfinden, verinnerlichen 8.3 Ein soziales Ereignis: Gemeinsam Präparate herstellen und imaginieren 8.4 Die Bildekräfteforschung und ihr Erkenntnisanspruch Beispiel: Die Präparate‐Bedeutung mit der Bildekräfteforschung verstehen 8.5 Die Anthroposophie: Empirischer als die Naturwissenschaften? 8.5.1 Die Biodynamik und die Naturwissenschaften 8.5.2 Im Zweifelsfall fürs Gefühl 8.6 Die Präparate und die »Artefaktualisierung« von Specialness 8.7 Zusammenfassung 9. Tiere im anthroposophischen Kosmos und Hofalltag 9.1 Tierische Gottheiten und der sozialhybride Mensch‐Tier‐Lebensraum 9.3 Das Tier als Gegenstand der Kultur‐ und Sozialwissenschaften 9.3 Das Tierverständnis der Biodynamiker∙innen 9.3.1 Tiere: Astralische Wesen 9.3.2 Rinder und ihre kosmosempfangenden Antennen 9.3.3 Die Demeter‐Richtlinien 9.3.4 Die biodynamische Kuh im Alltag 9.3.5 Herausforderung: Tierverhalten interpretieren 9.3.6 Die nicht industrialisierte Kuh 9.3.7 Der Mensch: Freund, Erzieher, Chef 9.3.8 Handlungsmacht der Tiere 9.4 Mit nichtmenschlichen Wesen kommunizieren: Strategien der Interspezies‐Kommunikation 9.4.1 »Körperhaltung ist Sprache« 9.4.2 Astrale Wesen und ihre Fähigkeit, über Gefühle zu kommunizieren 9.4.3 Vermenschlichung und Vertierlichung 9.4.4 Übersinnlich wahrnehmen: die Bildekräfteforschung und die »erweiterte Empathie« 9.4.5 Das übersinnliche Wahrnehmen: Herdenwesen und Gruppenseele 9.4.6 Nähe herstellen durch sinnliche und »übersinnliche« Mimesis 9.5 Leben beenden – Tiere schlachten 9.5.1 Schlachtungsprozess und Tod bei Herdentieren 9.5.2 Der Tiertod aus Sicht der Biodynamiker 9.5.3 Exkurs: Jagen, töten, schlachten und Ekstase 9.5.4 Industrialisierungssymbol Schlachtbetrieb 9.6 Die Demeter‐Tierhaltung und die akademische Wissenschaft 9.6.1 Punktuell poröse Grenzen zwischen der Tierverhaltensforschung und der biodynamischen Bewegung 9.6.2 Der biodynamische Mehrwert: das Recht, ein Subjekt sein zu dürfen? 9.6.3 Fleischkonsum: Debatten an der biodynamisch‐akademischen Schnittstelle 9.7 Zusammenfassung 10. Fazit 11. Anhang 12. Quellenverzeichnis 12.1 Abbildungsverzeichnis 12.2 Literatur Zitierte Onlinequellen Folgende Bände und Auflagen der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA) wurden zitiert
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