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Abwesenheit - Eine performative Ästhetik des Tanzes. William Forsythe, Jérôme Bel, Xavier Le Roy, Meg Stuart

معرفی کتاب «Abwesenheit - Eine performative Ästhetik des Tanzes. William Forsythe, Jérôme Bel, Xavier Le Roy, Meg Stuart» نوشتهٔ Gerald Siegmund، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2006. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Seit der klassischen Moderne gilt das Flüchtige als Merkmal des Tanzes. Damit verbunden ist die Frage nach der Präsenz des Tanzes als einer Kunstform, die an die leibhafte Gegenwart von Körpern auf der Bühne gebunden ist. In diesem Spannungsfeld begreift die Studie Abwesenheit als jene Kategorie, die das kritische und selbstreflexive Potential des Tanzes als Kunst- und Bühnenform ausmacht. Das Buch gibt der Tanzwissenschaft in Deutschland entscheidende Impulse und leistet darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag zu einer ästhetischen Theorie von Performance und Theater. Die vier großen Kapitel zu den wichtigen zeitgenössischen Choreographen William Forsythe, Jérôme Bel, Xavier Le Roy und Meg Stuart bieten subtile Interpretationen zahlreicher Produktionen, die in dieser Form bisher noch nicht vorliegen. Zwischen Stückbetrachtung und philosophischer Reflexion oszillierend, entsteht ein komplexes Bild davon, was es heißt, auf der Bühne vor Publikum zu tanzen und diesem Tanz vom Parkett aus zuzusehen. Tanz,Performance,Theorie des Theaters,Performativität,Theatralität,William Forsythe,Jérôme Bel,Xavier Le Roy,Meg Stuart,Theaterwissenschaft,Kulturwissenschaft,Dance,Theatre Studies,Cultural Studies Inhalt Vorwort I Tanz in der Gesellschaft des Spektakels 1 Because More is Better ... 2 Die Massenkultur des Körpers: Jean Baudrillard 3 In the Absence: Philipp Gehmachers Sturz ins Vergessen 4 Abwesenheit als Unverfügbarkeit des Subjekts: Vergiftete Bilder 5 Methodische Überlegung: Der begehrende Körper II Präsenz und Abwesenheit 1 Flüchtigkeit als Paradigma des Tanzes: Paul Valéry 2 Dekonstruierte Präsenz: Derridas Spur und der Körper als Signifikant 3 Peggy Phelans Politik der Abwesenheit 4 Welche Präsenz? Fried, Féral, Pontbriand, Fuchs 5 Rezeption als Performanz: Martin Seels Ästhetik des Erscheinens 6 Werden, ohne zu sein: Jonathan Burrows’ und Jan Ritsemas Weak Dance, Strong Questions 7 Sigmund Freud: Das anthropologische Spiel mit der Abwesenheit 8 Nijinskys Sprungspiele: Le spectre da la rose 9 Das Bewegende – L’(é)mouvant: Georges Didi-Huberman 10 Verkörperung und imaginäre Körper III Moderne Konfigurationen der Abwesenheit 1 Metaphern der Natur 2 Symbole der Teilhabe 3 Metonymien des Todes 4 Räume schaffen, in denen das Denken sich ereignen kann 5 Der christliche Text und der Tanz: Pierre Legendre 6 Zurückgeholte Abwesenheit: Re-Ritualisierung des Tanzes in der Moderne IV Das Modell 1 Das Symbolische: Arbeit an der theatralen Repräsentation 2 Das Imaginäre, oder: Arbeit am Körperbild 3 Das Reale, oder: die Arbeit am Unmöglichen V Abwesenheit reflektieren: William Forsythe 1 Ballett als Text 2 Ballett als Impuls 3 Ballett als performativer Akt 4 Der visuelle Apparat des Theaters und der Blick VI Die Schreibweisen des Körpers: Jérôme Bel 1 Schreibweise am Nullpunkt des Tanzes 2 Die Diskurse des Körpers 3 Die Anrufung vom Ort des Anderen: Le dernier spectacle 4 Die zwei Körper des Autors 5 Theater als Geschenk VII Die Artikulation des Dazwischen: Xavier Le Roy 1 Self-Unfinished 2 Product of Circumstances 3 Der organlose Körper 4 Der anagrammatische Körper 5 Giszelle 6 Projekt 7 CP-AD von Yvonne Rainer VIII Gespenstische Körper: Meg Stuart 1 Die Ebene des Symbolischen 2 Das Haut-Ich als Imaginäres 3 Die Ebene des Realen IX Schluss und Ausblick: Embleme der Abwesenheit 1 La Ribots Distinguished Pieces 2 Die Kunst der rituellen Ersetzung: Raimund Hoghe X Bibliographie Liste der Abbildungen

Seit der klassischen Moderne gilt das Flüchtige als Merkmal des Tanzes. Damit verbunden ist die Frage nach der Präsenz des Tanzes als einer Kunstform, die an die leibhafte Gegenwart von Körpern auf der Bühne gebunden ist. In diesem Spannungsfeld begreift die Studie Abwesenheit als jene Kategorie, die das kritische und selbstreflexive Potential des Tanzes als Kunst- und Bühnenform ausmacht.Das Buch gibt der Tanzwissenschaft in Deutschland entscheidende Impulse und leistet darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag zu einer ästhetischen Theorie von Performance und Theater. Die vier großen Kapitel zu den wichtigen zeitgenössischen Choreographen William Forsythe, Jérôme Bel, Xavier Le Roy und Meg Stuart bieten subtile Interpretationen zahlreicher Produktionen, die in dieser Form bisher noch nicht vorliegen. Zwischen Stückbetrachtung und philosophischer Reflexion oszillierend, entsteht ein komplexes Bild davon, was es heißt, auf der Bühne vor Publikum zu tanzen und diesem Tanz vom Parkett aus zuzusehen.

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