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Abweichung und Normalität : Psychiatrie in Deutschland vom Kaiserreich bis zur Deutschen Einheit

معرفی کتاب «Abweichung und Normalität : Psychiatrie in Deutschland vom Kaiserreich bis zur Deutschen Einheit» نوشتهٔ Christine Wolters (editor); Christof Beyer (editor); Brigitte Lohff (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Entwicklung der Psychiatrie im Deutschland des 20. Jahrhunderts war von Radikalität, Stagnation und Reformwillen gleichermaßen geprägt. Dieser Band präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse zur psychiatrischen Praxis und ihren Institutionen vom Kaiserreich bis zur Deutschen Einheit. Der Alltag von Psychiatriebetroffenen im Spiegel der Entwicklung der Anstalten und die Veränderung therapeutischer Ansätze werden dabei ebenso analysiert wie die Perspektive der Patienten, ihrer Angehörigen und der Öffentlichkeit auf die Psychiatrie. Die fundierte Bestandsaufnahme bietet einen facettenreichen Blick auf die Brüche und Kontinuitäten der deutschen Geschichte psychiatrischen Handelns. Mit Beiträgen u.a. von Svenja Goltermann, Doris Kaufmann, Franz-Werner Kersting, Volker Roelcke und Hans-Walter Schmuhl. Psychiatrie,Geschichte,Deutschland,Psychotherapie,20. Jahrhundert,Therapie,Kulturgeschichte,Medizin,Medizingeschichte,Deutsche Geschichte,Wissenschaftsgeschichte,Geschichte des 20. Jahrhunderts,Geschichtswissenschaft,Cultural History,Medicine,History of Medicine,German History,History of Science,History of the 20th Century,History Inhalt Abweichung und Normalität als Problem der Psychiatrie im 20. Jahrhundert Zwischen Kur und »Irrenanstalt«. Die »Volksnervenheilstättenbewegung« und die Legitimation eines staatlichen Sanatoriumsbetriebs am Beispiel der »Rasemühle« bei Göttingen Psychotherapie jenseits des Heroismus? Der Dissens zwischen theoretischem Diskurs und klinischer Umsetzung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts »Mein jahrelanger Kampf gegen den Psychiater Größenwahn«. »Irrenbroschüren« als Form einer Psychiatriekritik um 1900 Nervenschwäche, Neurasthenie und »sexuelle Frage« im deutschen Kaiserreich Die Etablierung der psychiatrischen Genetik, ca. 1900-1960. Wechselbeziehungen zwischen Psychiatrie, Eugenik und Humangenetik Psychiatrie und Politik. Die Gesellschaft Deutscher Neurologen und Psychiater im Nationalsozialismus Ein Blick von innen. Anstaltsgeschichtliche Aspekte in Krankenakten von Opfern der »Aktion T4« Malereien im Verwahrhaus. Das Werk Julius Klingebiels (1904-1965) »Die Erbschaft, die ich antrat, war sehr unerfreulich.« Hadamar nach dem Krankenmord Wahr-Nehmungen. Öffentliche Deutungskultur und die Aufarbeitung der NS-»Euthanasie« in den Familien der Opfer »Gesellschaftsunwürdige Volksgenossen«. Psychiatrisierung von Tuberkulosekranken im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit Gewalt und Trauma. Zur Verwandlung psychiatrischen Wissens in Ost- und Westdeutschland seit dem Zweiten Weltkrieg Psychotherapie als Reformbewegung im Nachkriegsdeutschland Von der Normalität des Unglücklichseins. Überlegungen zum Phänomen Psychotherapie als Teil des Alltagslebens ab den 1960er Jahren Weltpsychiatrischer Universalismus versus kulturdistinkte Psychiatrie. Ethnopsychiatrische Diskurse in den 1970er und 1980er Jahren Die Transformation der Psychiatrie in Ostdeutschland nach 1989 aus der Perspektive des Klinikpersonals. Eine Rekonstruktion von Deutungsmustern im Umbruch Autorinnen und Autoren

Die Entwicklung der Psychiatrie im Deutschland des 20. Jahrhunderts war von Radikalität, Stagnation und Reformwillen gleichermaßen geprägt. Dieser Band präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse zur psychiatrischen Praxis und ihren Institutionen vom Kaiserreich bis zur Deutschen Einheit. Der Alltag von Psychiatriebetroffenen im Spiegel der Entwicklung der Anstalten und die Veränderung therapeutischer Ansätze werden dabei ebenso analysiert wie die Perspektive der Patienten, ihrer Angehörigen und der Öffentlichkeit auf die Psychiatrie.Die fundierte Bestandsaufnahme bietet einen facettenreichen Blick auf die Brüche und Kontinuitäten der deutschen Geschichte psychiatrischen Handelns.

Biographical note: Christine Wolters (Dr. rer. biol. hum., M.A.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Christof Beyer (Dr. phil., M.A.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, Philosophie und Ethik der Medizinischen Hochschule Hannover. Brigitte Lohff (Prof. Dr. rer. nat.), Wissenschaftshistorikerin und Psychologin, ist Leiterin des Instituts für Geschichte, Philosophie und Ethik der Medizin der Medizinischen Hochschule Hannover Review text: »[Es] empfiehlt sich eine aufmerksame Lektüre dieses mit vielen facettenreichen und anregenden Aufsätzen gespickten Buches.« Alexander Brandenburg, www.socialnet.de, 04.09.2013 »Lesenswerte Publikation.« Bettina Enzenhofer, an.schläge, 7/8 (2013)
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