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Abschied von der Lebenswelt? : Zur Reichweite naturwissenschaftlicher Erklärungsansätze

معرفی کتاب «Abschied von der Lebenswelt? : Zur Reichweite naturwissenschaftlicher Erklärungsansätze» نوشتهٔ Tobias Müller (Hrsg.); Thomas M. Schmidt (Hrsg.)، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der enorme Erfolg der Naturwissenschaften führte zugleich zu der vorherrschenden Auffassung, dass alles Wesentliche in der Welt naturwissenschaftlich erfasst werden kann. Auch lebensweltliche Phänomene sollen sich in dieser Perspektive prinzipiell auf kausal-funktionale Strukturen der Natur zurückführen lassen. Die Beiträger dieses Bandes diskutieren diese reduktionistische Auffassung kritisch und zeigen, wie differenziert das Verhältnis von Lebenswelt und naturwissenschaftlicher Perspektive ist. Mit Beiträgen von Stefan Bauberger, Wolf-Jürgen Cramm, Thomas Fuchs, Stephan Grätzel, Michael Hampe, Matthias Jung, Anton Friedrich Koch, Uwe Meixner, Tobias Müller, Hans-Dieter Mutschler und Gregor Schiemann. Inhalt Vorwort Tobias Müller / Thomas M. Schmidt: Einleitung Stephan Grätzel: Naturalismus als Glaube Einleitung 1. Der Naturalismus als Glaubensform 2. Die grundsätzlichen Glaubensformen 3. Der naive Seinsglaube des Naturalismus 4. Die Gründe für den naturalistischen Glauben 5. Gültigkeit und Versprechen des naiven Seinsglaubens Literatur Tobias Müller: Naturwissenschaftliche Perspektive und menschliches Selbstverständnis 1. Zur Spannung von Lebenswelt und naturwissenschaftlicher Perspektive 2. Die naturwissenschaftliche Erkenntnis als abstrahierende und idealisierende Perspektive 2.1 Die pragmatische Festlegung der Fragestellung in den Naturwissenschaften 2.2 Die Ceteris-Paribus-Klauseln der naturwissenschaftlichen Gesetze 2.3 Zur Verwendung von Modellen in den Naturwissenschaften 3. Zu Notwendigkeit und Unverzichtbarkeit einer lebensweltlichen Perspektive 3.1 Die experimentelle Handlung als Voraussetzung der Forschungspraxis 3.2 Wissenschaftspraxis und lebensweltliche Subjektkonzeption Literatur Uwe Meixner: Die Widerlegung des Naturalismus aus lebensweltlicher Vernunft Literatur Wolf-Jürgen Cramm: Intentionalität als natürliche Eigenschaft versus Intentionalität als verantwortliche Stellungnahme I. II. III. Literatur Matthias Jung: Lebenserfahrung – Wissenschaft – Weltanschauung Literatur Anton Friedrich Koch: Die Unhintergehbarkeit der Lebenswelt, die Abstraktheit der Physik und die Unfundiertheit der Einbildungskraft Literatur Stefan Bauberger: Das scheinbar unschuldige Projekt der formalisierten Sprache in der Philosophie 1. Vorbemerkungen 2. Erster Schritt: Kant und das transzendentale Subjekt 3. Zwischenbemerkung: Objektivierung und Lebenswelt 4. Zweiter Schritt: Frege und die Russell-Antinomie 5. Schwarze Raben 6. Dritter Schritt: Das Gödel-Theorem 7. Schlussfolgerung Literatur Thomas Fuchs: Hirnwelt oder Lebenswelt? 1. Einleitung: Naturalisierung und Virtualisierung 2. Leibliches In-der-Welt-Sein: Die Koextension von Leib und Körper 3. Der Ort des Schmerzes 4. Resümee: Lebenswelt und Neurowissenschaften Literatur Hans-Dieter Mutschler: Lebensweltliche und physikalische Kausalität Literatur Gregor Schiemann: Persistenz der Lebenswelt? 1. Verwissenschaftlichung und ihre Gegentendenzen a) Verwissenschaftlichung der Lebenswelt b) Lebensweltliche Gegentendenzen c) Gleichrangigkeit der beiden Tendenzen 2. Lebenswelt als begrenzter Erfahrungsbereich a) Wahrnehmung b) Aufschichtungen c) Kontingenz 3. Persistenz der Lebenswelt a) Abstand zur Wissenschaft b) Verhältnis zur Technik 4. Schluss Literatur Michael Hampe: Wissenschaft, Philosophie und die Geschichte des Wissens Zusammenfassung 1. Einleitung 2. Galileische Wissenschaft, Lebenswelt, manifestes und wissenschaftliches Weltbild 3. Zeitverhältnisse 4. Probleme der Wissensgeschichte 5. Vier kritische Bemerkungen Literatur Autoren und Herausgeber Der enorme Erfolg der Naturwissenschaften führte zugleich zu der vorherrschenden Auffassung, dass alles Wesentliche in der Welt naturwissenschaftlich erfasst werden kann. Auch lebensweltliche Phänomene sollen sich in dieser Perspektive prinzipiell auf kausal-funktionale Strukturen der Natur zurückführen lassen. Die Beiträger dieses Bandes diskutieren diese reduktionistische Auffassung kritisch und zeigen, wie differenziert das Verhältnis von Lebenswelt und naturwissenschaftlicher Perspektiveist. Mit Beiträgen von Stefan Bauberger, Wolf-Jürgen Cramm, Thomas Fuchs, Stephan Grätzel, Michael Hampe, Matthias Jung, Anton Friedrich Koch, Uwe Meixner, Tobias Müller, Hans-Dieter Mutschler und Gregor Schiemann. (Quelle: www.buch.ch)
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