„Aber Tote weinen nicht“ : Komisches Schreiben im Nachexil bei Alfred Polgar, Albert Drach und Georg Kreisler
معرفی کتاب «„Aber Tote weinen nicht“ : Komisches Schreiben im Nachexil bei Alfred Polgar, Albert Drach und Georg Kreisler» نوشتهٔ Philipp Wulf; Springer-Verlag GmbH، منتشرشده توسط نشر Springer Berlin Heidelberg;J.B. Metzler در سال 2020. این کتاب در 2 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Studie analysiert die Ästhetik des Komischen in Texten von Alfred Polgar, Albert Drach und Georg Kreisler, in denen die nach 1945 gewandelte wie fortdauernde Erfahrung der Exilierung – die Konstellation des Nachexils – thematisch wird. Die Arbeit widmet sich sowohl der Erschließung der Kategorien Heimat und nationale Identität als auch der bis heute kontroversen Erforschung der Komik, die insbesondere in der Exilliteratur als unkonventionell zu gelten hat. – Die Primäranalysen nehmen ein heterogenes Textkorpus aus Prosaminiaturen, Liedtexten, Romanen und einem Theaterstück in den Blick: Die Gleichzeitigkeit von Selbstverlachung und Selbstbehauptung bei Drach steht neben den Komisierungen der Kommunikation zwischen Remigrant/innen und Nicht-Exilierten bei Polgar und der pessimistischen Gesellschaftskritik Kreislers. Inhalt 7 Danksagungen 9 1. Einleitung: Über Komik und Pathos in der Exilliteratur 10 2. Nachexil 23 2.1 Zum Verhältnis von Heimat und Exil 23 2.2 Das Nachexil und die Verhandlung nationaler Identität 41 2.3 Schreiben gegen die ästhetische Konvention 54 3. Komik 72 3.1 „Das Komische gibt es nicht“? – Über einige Missverständnissedie Komik betreffend 72 3.2 Das Komische – Der ästhetisch gestaltete Gegensatz 80 3.3 Der jüdische Witz als Merkmal kollektiver Identität 90 4. Alfred Polgar 108 4.1 „Aber die Heimat Fremde“ – Der Feuilletonist und/als Exilschriftsteller 108 4.2 Der geschwätzige Zynismus der Täter/innen – „Gespräch mit Frau Koch“ (1948) 125 4.3 Der strategische Umgang mit den „lieben Landsleuten daheim“ – „Gespräch mit einem Meister“ (1952) 136 4.4 Schlüsse: Polgars Komik der Untertreibung und ihre scheinbare Bagatellisierung des Dargestellten 150 5. Albert Drach: Das Beileid (1993) 153 5.1 „Ein Autor ohne publiziertes Werk und ein Anwalt zunächst ohne Perspektiven“ – Biografie und nachexilische Publikationsgeschichte 153 5.2 Die „Anästhesie des Herzens“ als Bedingung der Komik im Nachexil 161 5.3 Die Komik der Form in Drachs Beileid 171 5.4 Literarischer Zynismus als „Effekt der Wirklichkeit“ 193 5.5 „Eintritt in jene Anhäufung der Rührseligkeit und Hinterfotzigkeit“– Komisierungen der nachexilischen Situation 209 5.6 Schlüsse: Die Komik der Selbstbehauptung in Drachs Das Beileid 225 6. Georg Kreisler 230 6.1 „Exil ist nicht traurig, sondern definitiv“ – Eigensinnige Reflexionen auf Exil und Remigration 230 6.2 Über die Schwierigkeit, neue Wurzeln zu schlagen –„Ich fühl mich nicht zu Hause“ (1966) 243 6.3 Zweifel am demokratischen Geiste der Gesellschaft – „Weg zur Arbeit“ (1968) 258 6.4 Das Nachexil auf dem Theater – Heute Abend: Lola Blau (1971) 269 6.5 „Aus der Tragödie eine Farce machen“ – Das absurde Nachexil im Roman Der Schattenspringer (1996) 291 6.6 Schlüsse: Kreislers nachexilische Komik als pessimistische Gesellschaftskritik 306 7. Schlussbetrachtung: Geistige Freiheit in widrigen Verhältnissen 309 Bibliografie 317 Front Matter ....Pages I-IX Einleitung: Über Komik und Pathos in der Exilliteratur (Philipp Wulf)....Pages 1-13 Nachexil (Philipp Wulf)....Pages 14-62 Komik (Philipp Wulf)....Pages 63-98 Alfred Polgar (Philipp Wulf)....Pages 99-143 Albert Drach: Das Beileid (1993) (Philipp Wulf)....Pages 144-220 Georg Kreisler (Philipp Wulf)....Pages 221-299 Schlussbetrachtung: Geistige Freiheit in widrigen Verhältnissen (Philipp Wulf)....Pages 300-307 Back Matter ....Pages 308-323 Die Studie analysiert die AEsthetik des Komischen in Texten von Alfred Polgar, Albert Drach und Georg Kreisler, in denen die nach 1945 gewandelte wie fortdauernde Erfahrung der Exilierung - die Konstellation des Nachexils - thematisch wird.
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