معرفی کتاب «[9783110902426 - Kant und die Bewußtseinstheorien des 18. Jahrhunderts] Kant und die Bewußtseinstheorien des 18. Jahrhunderts.pdf» نوشتهٔ [9783110902426 - Kant und die Bewußtseinstheorien des 18. Jahrhunderts] Kant und die Bewußtseinstheorien des 18. Jahrhunderts.pdf در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Falk Wunderlich advances a fundamentally new approach to an understanding of Kant's theory of consciousness. In the first part of his study, he presents a detailed reconstruction of 18th century discussions on the theory of consciousness, focusing on those discussions in the context of which Kant's deliberations took place. In the second part, Kant's approaches to a theory of consciousness are related to these contemporary debates. The author takes the view that, contrary to appearances, Kant only modifies the standard contemporarary views on consciousness, apperception and consciousness of self to a limited degree and retains their terminological bases. Finally, an alternative interpretation of transcendental discussion is offered against the background of this contextualisation. Vorwort 5 Einleitung 11 I Bewußtsein und Selbstbewußtsein im 18. Jahrhundert 15 1 Voraussetzungen 17 1.1 Bewußtsein, Selbstbewußtsein und Reflexion bei Locke und Leibniz 17 1.2 Humes Bündeltheorie des Ich 23 1.3 Thomas Reid 24 2 Die wolffianische Schulphilosophie 28 2.1 Christian Wolff 28 2.2 Die Anhänger Wolffs 42 2.3 Die Auseinandersetzungen um Wolffs Philosophie in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts 50 3 Selbständigere rationalistische Theorien 57 3.1 Martin Knutzen 57 3.2 Die Neo-Wolffianer 59 3.3 Friedrich Carl von Creuz 72 3.4 Johann Heinrich Lambert 75 3.5 Gottfried Ploucquet 77 4 Empiristische Theorien 79 4.1 Johann Nikolaus Tetens 79 4.2 Ernst Platner, Karl Franz von Irwing und Johann Christian Lossius 91 4.3 Die Göttinger Empiristen 100 4.4 Johann Bernhard Merian 111 4.5 Dieterich Tiedemann 117 4.6 Johann Jacob Hentsch 123 5 Étienne Bonnot de Condillac und Charles Bonnet 125 6 Zusammenfassung: Bewußtseinstheorie im 18. Jahrhundert 132 II Kant über Bewußtsein, Apperzeption und Selbstbewußtsein 139 1 Kants Begriffserklärungen 141 1.1 Bewußtsein: Unterscheiden, Klarheit und Deutlichkeit 145 1.2 Apperzeption als Selbstbewußtsein und Bewußtsein der Vorstellungen 155 2 Spontaneität der Apperzeption 164 3 Reinheit und Ursprünglichkeit der Apperzeption 169 3.1 Reine und empirische Apperzeption 169 3.2 Ursprüngliche Apperzeption 184 4 Bewußtsein und Urteil 200 4.1 Urteil und Deutlichkeit der Vorstellungen 200 4.2 Einheit des Bewußtseins 204 5 Zusammenfassung: Kant und die Tradition 213 III Die Apperzeptionstheorie in der transzendentalen Deduktion B 217 1 Identität und Einheit der Apperzeption 219 Exkurs: Identität und Einheit der Apperzeption in der A-Deduktion 229 2 Warum ist analytische Einheit der Apperzeption nur unter Voraussetzung einer synthetischen möglich? 232 3 Erklärungen aus der Literatur 235 3.1 Das Analytizitäts-Argument 235 3.2 Das Aktivitäts-Argument 236 3.3 Das Übergangs-Argument 238 3.4 Das Objektivitäts-Argument 240 3.5 Das Bündel-Argument 242 4 Ein alternativer Erklärungsansatz 246 4.1 Ein Argument aus dem Begriff des Selbstbewußtseins 246 4.2 Erweiterung des Arguments aus dem Begriff des Selbstbewußtseins 249 Schluß 258 Bibliographie 261 A Primärtexte 261 B Sekundärliteratur 267 Personenregister 281
Falk Wunderlich präsentiert einen grundlegend neuen Ansatz zum Verständnis der Kant'schen Bewusstseinstheorie.
Im ersten Teil bietet er eine detaillierte Rekonstruktion der bewusstseinstheoretischen Diskussionen des 18. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht dabei die Rekonstruktion des Geflechts von Diskussionen, in dessen Kontext sich Kants Überlegungen bewegen. Auf diese zeitgenössischen Debatten werden im zweiten Teil Kants bewusstseinstheoretische Ansätze bezogen. Der Autor vertritt die These, dass Kant die zeitgenössischen Standardansichten über Bewusstsein, Apperzeption und Selbstbewusstsein entgegen dem Anschein nur einschränkt modifiziert und ihre begrifflichen Grundlagen beibehält. Schließlich wird vor dem Hintergrund dieser Kontextualisierung eine alternative Interpretation der transzendentalen Deduktion entwickelt.
In der 1970 gegründeten Reihe erscheinen Arbeiten, die philosophiehistorische Studien mit einem systematischen Ansatz oder systematische Studien mit philosophiehistorischen Rekonstruktionen verbinden. Neben deutschsprachigen werden auch englischsprachige Monographien veröffentlicht. Gründungsherausgeber sind: Erhard Scheibe (Herausgeber bis 1991), Günther Patzig (bis 1999) und Wolfgang Wieland (bis 2003). Von 1990 bis 2007 wurde die Reihe von Jürgen Mittelstraß, von 2005 bis 2020 von Jens Halfwassen mitherausgegeben. Der Autor präsentiert einen grundlegend neuen Ansatz zum Verständnis der Kant'schen Bewusstseinstheorie. Er vertritt die These, dass Kant die Standard-Ansichten über Bewusstsein, Apperzeption und Selbstbewusstsein aus den Diskussionen des 18. Jahrhunderts nur eingeschränkt modifiziert und ihre begrifflichen Grundlagen beibehält Review text: "In sum, Wunderlich's book makes a strong and clear case for a novel thesis regarding one of Kant's central claims, making it indispensable reading for anyone interested in Kant's theoretical philosophy."Eric Watkins in: The Review of Metaphysics 2/2007