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[9783110517583 - Aristoteles’ Konzeption der Zurechnung] Aristoteles’ Konzeption der Zurechnung.pdf

معرفی کتاب «[9783110517583 - Aristoteles’ Konzeption der Zurechnung] Aristoteles’ Konzeption der Zurechnung.pdf» نوشتهٔ [9783110517583 - Aristoteles’ Konzeption der Zurechnung] Aristoteles’ Konzeption der Zurechnung.pdf، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The aim of this study is to show that Aristotle disposes of an original conception of moral accountability. Aristotle holds that for an agent to be ethically accountable for an action or state it is neither necessary nor sufficient that the action or state is voluntary. Acting on the basis of a decision is sufficient (but not necessary) for being ethically accountable for the action. Inhalt 5 Danksagung 13 Abkürzungen 15 Teil I: Einleitung 19 1. Einleitung 19 Teil II: Willentlichkeit als notwendige Bedingung für Zurechenbarkeit? 65 2. Gewalt und Zwang als Ausschlusskriterien für Willentlichkeit 65 3. Unwissenheit als Ausschlusskriterium für Willentlichkeit 128 Teil III: Prohairesis als Hinreichende Bedingung für Zurechenbarkeit? 195 4. Die Textgrundlage zur Behandlung der prohairesis 195 5. Bestimmung der prohairesis der Gattung nach mittels eines Ausschlussverfahrens (EN 1111b4–1112a17; EE 1225b17–24, 1226a17–20 und 1226B30–36) 241 6. Behandlung des Spezifischen der prohairesis mittels einer Bestimmung der Überlegung (bouleusis/boulê) (EN 1112a18–1113a14 resp. EE 1226a17-b2 und 1226b9–1227a18) 261 7. Positive Bestimmung der prohairesis in der Eudemischen Ethik (EE II 10, 1226b2–1227a5) 320 8. Bestimmung des Verhältnisses zwischen prohairesis und Wunsch (boulêsis) (EN III 6, 1113a15-B2 bzw. EE II 10, 1227a18–31) 333 9. Bestimmung des Verhältnisses der prohairesis zur Charaktertugend: Eudemische Ethik II 10, 1227a31-b11 und 11, 1227b12–1228a19 359 Teil IV: Anwendung der aristotelischen Konzeption von Zurechenbarkeit 393 10 Die Zurechenbarkeit von Handlungen aus thymos 393 11. Zurechenbarkeit plötzlicher Handlungen und unbeherrschter Handlungen aus Voreiligkeit 431 Teil V: Zurechenbarkeit von Tugenden und Schlechtigkeiten 457 12. Textgrundlage: Nikomachische Ethik III 7 und 8 457 13. Willentlichkeit und Zurechenbarkeit von Charakterdispositionen 467 14. Ergebnis und Ausblick 535 Teil VI: Anhang 543 15. Bibliographie 543 Namensregister 561 Stellenregister 565 Sachregister 578

Die vorliegende Studie zeigt, dass Aristoteles eine originelle Konzeption der Zurechnung entwickelt, auch wenn er noch über keinen Ausdruck für Zurechnung verfügt.

Die Frage nach der Zurechnung ist zu verstehen als die Frage danach, (i) unter welchen Bedingungen und zu welchem Grad Handlungen einem Akteur als seine eigenen Handlungen, für die er (moralisch) verantwortlich ist, zurechenbar sind und (ii) inwieweit ein Akteur auch für seine Dispositionen, die seinen Handlungen zugrunde liegen, verantwortlich ist. Aristoteles’ Konzeption ist innovativ, weil er Willentlichkeit weder als notwendige noch als hinreichende Bedingung für Zurechenbarkeit erweist und weil er nicht nur Handlungen, sondern auch Dispositionen, die Handlungen zugrunde liegen, als Zurechnungsgegenstände auffasst.

Die Studie macht die Vielschichtigkeit und Graduierbarkeit des aristotelischen Zurechnungsbegriffs sichtbar, indem sie die Konzeption der Zurechnung auf besondere Arten von Handlungen wie z.B. plötzliche Handlungen, Handlungen aus Zorn (thymos) oder akratische Handlungen anwendet. In systematischer Hinsicht stellt die Studie Bezüge zu Gegenwartspositionen her und zeigt, dass die aristotetelische Position auch für aktuelle Debatten anschlussfähig ist.

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