معرفی کتاب «100+ : Neue Perspektiven auf die Bauhaus-Rezeption Mit einem Vorwort von Ines Weizman» نوشتهٔ Bauhaus-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Planung; Florian Bengert; Harald Bodenschatz; Donatella Cacciola; Agnes Cameron; Christof Dipper; Annika Eheim; Eva von Engelberg-Dockal; Eric Garberson; Sam Ghantous، منتشرشده توسط نشر Jovis Verlag GmbH در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
__100+__ presents new approaches to the history and significance of the Bauhaus. The year 1919 serves as a starting point for a micro-historical consideration of the institution’s global reach, including previously repressed voices, particularly those of queer protagonists. The avant-garde is revealed to embody inherent tensions between belief in progress and a claim to timeless validity. A close look at radical Bauhaus manifestos and positions on lifestyle design also reveal new perspectives on the relationship to state intervention and the power of private interests. With such considerations in mind, the sociotechnological utopias of the Bauhaus in all their ambivalence are examined for their sustainability with regard to the architectural, social, and political challenges of the twenty-first century. Inhalt Vorwort I 1919: Die Neuerfindung von Raum und Zeit Einführung Giorgio de Chiricos metaphysische Stadt: Mystische Fragen zu Raum und Zeit 1919: Der Wendepunkt, an dem die Geschichte keine Wendung mehr nahm Epochale Spur: László Moholy- Nagy, Zeichnung und die Aufgabe des Künstlers Queeres Bauhaus Dokumentarische Architektur: Die Spanische Grippe und die Bauhaus-Moderne beiderseits der Sykes-Picot-Linie II Bauhaus: Reform der Lebenswelt und gesamtgesellschaftliche Rationalisierung Einführung Rationalisierungspläne und Weltanschauungskämpfe: Das Bauhaus-Projekt im Kontext der kultur- und sozialpolitischen Trends und Konflikte der Zwischenkriegszeit in Deutschland Von der Hand zum Typus: Gropius und das Weimarer Bauhaus 1919–1924 Dessau, das Bauhaus und die Ästhetik der Rationalisierung Das Bauhaus von Walter Gropius und der Städtebau III Bauhaus-Moderne: 100 Jahre Avantgarde? Einführung Euphorie und Panik. Die Moderne und ihre Zeitdiagnosen um 1900 Epochenstil oder zeitloses Universelles: Die Moderne in der Architekturhistoriografie Zeitgenössisch? Historisch? Modern? Bauhaus-Entwürfe und ihre Reeditionen in den 1970erund 1980er-Jahren Bauhaus im Hörsaal, Bauhaus im Museum? IV Entwürfe aus der Welt von morgen Einführung Dystopische Weltentwürfe. Zu einem kulturellen Wahrnehmungsmuster und seiner Verwendung im Speculative Design und Unternehmenskontext Welt ohne Arbeit. Eine Utopie zwischen Stadtplanung und Science-Fiction Zurück zur Utopie: Dezentralisierung des Internets A Smarthome is Not a Smart Home. Über das zukünftige Zuhause Das ikonografische Defizit beheben? Kunstaktivismus zur Zukunft Europas Schlussbetrachtung Autorinnen und Autoren / Kurzbiografien Abbildungen Impressum 100+' präsentiert neue Zugänge zu Geschichte und Bedeutung des Bauhauses: Das Jahr 1919 wird zum Ausgangspunkt einer mikrohistorischen Betrachtung der globalen Verflechtungen der Institution sowie bisher verdrängter Stimmen insbesondere queerer Protagonist*innen. Die ?Avantgarde? mit ihrer Abkehr von der Metaerzählung der Architekturmoderne wird in ihrem Widerspruch zwischen Fortschrittsglauben und dem Anspruch auf eine überzeitliche Gültigkeit beleuchtet. Ein Blick auf die radikalen Manifeste und Positionen der Bauhäusler*innen zur Gestaltung der Lebenswelt eröffnet neue Perspektiven, etwa auf deren Verhältnis zu staatlicher Intervention und der Wirkmacht privatwirtschaftlicher Interessen. Auf Basis dieser Überlegungen werden die sozio-technologischen Utopien des Bauhauses in all ihrer Ambivalenz auf ihre Nachhaltigkeit für die architektonischen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhundert geprüft
100+ präsentiert neue Zugänge zur Geschichte und Bedeutung des Bauhauses: Das Jahr 1919 wird zum Ausgangspunkt einer mikrohistorischen Betrachtung der globalen Verflechtungen der Institution sowie bisher verdrängter Stimmen insbesondere queerer Protagonist*innen. Die Avantgarde wird in ihrem Widerspruch zwischen Fortschrittsglauben und dem Anspruch auf eine überzeitliche Gültigkeit beleuchtet. Ein Blick auf die radikalen Manifeste und Positionen der Bauhäusler*innen zur Gestaltung der Lebenswelt eröffnet neue Perspektiven, etwa auf deren Verhältnis zu staatlicher Intervention und der Wirkmacht privatwirtschaftlicher Interessen. Auf Basis dieser Überlegungen werden die soziotechnologischen Utopien des Bauhauses in all ihrer Ambivalenz auf ihre Nachhaltigkeit für die architektonischen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts geprüft.
100+ präsentiert neue Zugänge zur Geschichte und Bedeutung des Bauhauses: Das Jahr 1919 wird zum Ausgangspunkt einer mikrohistorischen Betrachtung der globalen Verflechtungen der Institution sowie bisher verdrängter Stimmen insbesondere queerer Protagonist innen. Die Avantgarde wird in ihrem Widerspruch zwischen Fortschrittsglauben und dem Anspruch auf eine überzeitliche Gültigkeit beleuchtet. Ein Blick auf die radikalen Manifeste und Positionen der Bauhäusler innen zur Gestaltung der Lebenswelt eröffnet neue Perspektiven, etwa auf deren Verhältnis zu staatlicher Intervention und der Wirkmacht privatwirtschaftlicher Interessen. Auf Basis dieser überlegungen werden die soziotechnologischen Utopien des Bauhauses in all ihrer Ambivalenz auf ihre Nachhaltigkeit für die architektonischen, gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts geprüft